10 Antworten

  • … und wisse, die Intensität des Glückes hängt nicht an seiner Verweildauer (persönliche Einschätzung entgegen BoschPunkt 5…) – denn es kommt gern immer mal wieder vorbei, wenn man es nicht versucht zu zwingen. Und das Nachfühlen und Erinnern – bleiben Dir ja auf jeden Fall!

  • Ja. Aber langweilig. Beckett hat mal gesagt: „“Nothing is funnier than unhappiness.“

    In diesem Sinne. Ich wünsche dir ein ein furchtbar langweiliges und wahnsinnig glückliches 2011!

    • @Cem: Ach Beckett; natürlich hat er recht, aber es muss ja auch nicht immer alls lustig sein. Irgendwann muss man doch auch einmal ankommen und nicht immer nur dem nächsten kurzen Glück hinterherrennen.

      Dir ein Gutes Jahr 2011.

  • Ja. Aber falschrum. Lao-Tse hat einmal gesagt: „Das Glück kommt, wenn Du Vertrauen hast.“

    In diesem Sinne: Schreib weiter von Dir, so voller Vertrauen in Deine unbekannten Leser, Du oller Kühlschrank. Du bist auf dem allerbesten Weg zum Glück!

    Guten Rutsch!

    • @C.K.: Ja, vielleicht ist es auch anders herum, wer kann das schon so genau sagen?

      Dass ich auf allerbestem Wege bin, kann ich leider nicht bestätigen; habe ich doch gerade keinen der oben von mir formulierten Punkte beherzigt.

      Danke für Deine Aufmunternden Worte. Mich beschäftigen jedoch gerade zwei Dinge: Die Grenzen der Sprache und ob bzw. in welcher Form ich dieses Blog hier weiterführen werde. Haben sich anfangs tatsächlich überwiegend mir bekannte und wohlgesinnte Menschen für dieses Blog interessiert, so ist die Leserschaft in der letzten Zeit immer breiter geworden. Hinzu kam, dass auch meine Texte persönlicher geworden sind. Eine Art Kontrollverlust, der mir ein bißchen Magenschmerzen bereitet. Ich überlege, hier einfach – wie bisher – eher Lustigeres und Literarischeres zu publizieren, und einfach das Persönliche an anderer Stelle anonym zu veröffentlichen. Mal sehen, wie ’s weitergeht.

      Danke, und Dir ebenfalls einen guten Übergang ins Jahr 2011!

  • Glück, msproversion:

    – Erkenne es.
    – Lass Dich darauf ein.
    Hab Vertrauen zu ihm. Wisse, dass es endlich ist.
    – Sprich mit ihm.
    Tu alles dafür, dass es bei Dir bleibt. Versuch nicht, es festzuhalten.
    – Freue Dich darüber.
    – [Und wenn es vorüber ist, sei gewiss, das nächste Glück kommt bestimmt]

    • @mspro: So rennt man dann von einem kurzen Glück zum nächsten. „Versuch nicht, es festzuhalten“, klingt natürlich irgendwie gut. Aber warum sollte man sich nicht um es bemühen, einen Schritt aufeinander zu machen?

  • Eigentlich ist mir dieser Beitrag – auf den ersten Blick – etwas zu esoterisch geraten. Der feine Witz ergibt sich erst durch die Text-Bild-Schere.

  • Ich bin auch der Meinung, dass man es nicht festhalten kann, auch wenn dies ein Bild ist, das uns von der Gesellschaft in Büchern, Film und Musik häufig vorgelebt wird – das Glück sozusagen als Endzustand. Fakt ist jedoch, dass Glück sich einem häufig dann darbietet, wenn man nicht damit rechnet und man sich nicht danach sehnt „endlich glücklich zu werden“. da ist es auch wieder, das ‚endlich‘. Happy End. Nein! Glück sind kurzee, flüchtige Momente. Denn wäre es ein Dauerzustand, würden wir es doch nicht mehr als solches wahrnehmen und empfinden, dann hätten wir auch keine Alltagsprobleme mehr, was ja recht utopisch ist. Ich will nicht wie ein Pessimist klingen, aber Glück kann nicht von Dauer sein. Zufriedenheit aber. :-)
    Alles gute ihr Hectoren ;)
    Valentin

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