City Nord

In den 60er Jahren entstand die City Nord als zweite Geschäftsstadt zur Entlastung der Innenstadt. Bis zu 200.000 Beschäftigten wurde hier ein Arbeitsplatz geboten. Nach Feierabend und an den Wochenenden ist der Stadtteil wie ausgestorben; fast könnte man meinen, das Wort „unwirtlich“ sei einzig und allein für die City Nord erfunden worden. Obschon Hamburg eindeutig schönere Ecken hat, gehe ich in dem Büroviertel nördlich des Stadtparks gern spazieren.

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Die obigen Fotos habe ich mit einem Telefon aufgenommen und bearbeitet. Ein Klick auf ein Foto öffnet die Galerie-Ansicht.

12 Antworten

      • Es gibt mehrere Wohngebäude, soweit ich weiß. Mir gefällt die unrettbare non-Schanze-ness der City-Nord. Es ist irgendwie sowas wie ein gecrashter 70er-Jahre science-fiction-Traum.

        Unheimlich ist es hier nicht. Ich finds super.

        Aber wohnst Du nicht in Berlin? Ich hatte das so verstanden, dass Du von Hamburg nach Berlin gezogen bist.

      • @gerd: Dass es nonschanzenesss ist, ist wirklich ein großer Vorteil. Mich erinnert es immer an eine Geisterstadt, die perfekte Filmkulisse.

        Berlin liegt bei mir vorerst auf Eis.

  • Oh… ich habe die City Nord immer geliebt. Ich musste dort oft zur Post und war immer ganz fasziniert von der Atmosphäre und auch der Tristesse. Was mich am meisten an deinen Bildern freut… ich bin sofort wieder da, erkenne jede Stelle, obwohl ich seit 5 Jahren nicht mehr in der City Nord war. Sehr schön festgehalten!

    • @Anja: Der Gang zur Post war für mich indes immer ein Graus. Es war immer eine halbe Weltreise und dann waren die Sendungen häufig nicht da. Ich genieße Tristesse lieber ohne Postbesuch – das ist dann doch zu viel des Guten.

      • Das mit der Weltreise stimmt zwar, aber wenn man nicht nur in die Filiale, die furchtbar ist, hetzt, sondern sich auch mal setzt, an der Tanke eine Cola holt, spaziert und sich die Zeit nimmt um das seltsame Treiben zu beobachten, ging’s zumindest bei mir ganz gut :)

  • Die Bilder sind der völlige Wahnsinn – danke dafür!
    Der naheliegendste Gedanke – ganz im Sinne der stadtplanerischen Verbrechen unserer Zeit – wäre, alles platt zu machen, um Büroflächen hochzuziehen – aber genau das ist ja dort schon passiert, ha ha!

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