Es geht sich alles aus

Einen unachtsamen Schritt in den Sperrbezirk tun und ehe man sich versieht, ohneeinander auf einer Parkbank sitzen. Dann Worte hören, die man nicht hören will, und Worte sagen, die man nicht sagen will. „Es geht sich alles aus“, sagt sie zum Abschied. Dann gehen sie getrennter Wege, ohne sich noch einmal nach dem anderen umzuschauen. (Letzteres ist eine Vermutung, die beide unabhängig von einander entwickeln.)

10 Antworten

  • „Whatever works, works“, würde ich sagen (Mahret war von dieser Weisheit allerdings nicht sehr überzeugt). Alles andere ist zu mühsam u unerfreulich (ich kann ein Lied davon singen).

    • War ich nicht? Wann? Ich finde es recht plausibel. Manche Dinge gehen einfach nicht, da kann man sich auf den Kopf stellen und später fällt es einem wie Schuppen von den Augen… Das macht es nicht weniger bitter, aber doch erträglicher.

  • Die Skulptur dürfte, ich würde sie am liebsten fordern, in Serie produziert und in jeder Stadt aufgestellt werden…..wir gehen rückwärts….und nirgendwo „der Geldzähler“ auf den ich blicken könnte, wenn ich durch meine Stadt schlendere….die sind doch bescheuert mit ihren Plänen ältere Fahrzeuge jährlich…..(ich verstumme wieder) oder sagen wir auf bayerisch gema?….(ich rege mich wieder ab) neidvoll denke ich: ihr hobt den Geldzähler!…..geht sich’s wirklich alles aus?

  • Bei „es geht sich aus“ handelt es sich übrigens um ein (nieder-?)bayerisches Idiom. Ich bin verwundert, es auch in Hauptstadtgegenden zu hören bzw. zu lesen, dass es gehört wurde….

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