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	<title>boschblog.de &#187; Editorial</title>
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	<description>Weblog für angewandte Alltagskultur und Unzulänglichkeiten menschlichen Daseins</description>
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		<title>Kälte, Kaffee, Klassik</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 10:52:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bosch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Editorial]]></category>
		<category><![CDATA[Glenn Gould]]></category>
		<category><![CDATA[Kaffeehausgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Klassik]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>

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		<description><![CDATA[Berlin im Februar. Hätte ich ein Thermometer, es zeigte -17 Grad Celsius. Nach dem Zwiebelschalenprinzip gekleidete Menschen stehen an der Haltestelle und warten auf den Kältebus. &#8220;Alle Kalender für die Hälfte&#8221;, bietet die Buchhandlung an, ich will aber keinen. Ich &#8230; <a href="http://boschblog.de/2012/02/04/kaelte-kaffee-klassik/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://boschblog.de/wp-content/uploads/2012/02/bestattungen_hipsta.jpg" rel="shadowbox[sbpost-8918];player=img;" title="bestattungen_hipsta"><img class="alignnone  wp-image-8919" title="bestattungen_hipsta" src="http://boschblog.de/wp-content/uploads/2012/02/bestattungen_hipsta-640x640.jpg" alt="" width="480" height="480" /></a></p>
<p>Berlin im Februar. Hätte ich ein Thermometer, es zeigte -17 Grad Celsius. Nach dem Zwiebelschalenprinzip gekleidete Menschen stehen an der Haltestelle und warten auf den Kältebus. &#8220;Alle Kalender für die Hälfte&#8221;, bietet die Buchhandlung an, ich will aber keinen. Ich nehme einen schnellen Capuccino im Café mit dem Klassikradio. Es läuft Mozart und ich muss an <a title="Glenn Gould spielt Bach" href="http://boschblog.de/2011/07/04/gould-spielt-bach-goldberg-variationen/">Glenn Gould</a> denken, der sagte, dass Mozart eher zu spät als zu früh gestorben sei. In den Nachrichten wird verkündet, dass Bayreuth Liveübertragungen von Wagner-Opern künftig ins Kino bringen wolle. Keine Eurokrise, kein Wulff, kein Fährunglück. Dafür bin ich dankbar und nehme billigend noch ein paar vor sich hinplänkelnde Sätze Mozart-Sinfonien in Kauf. Stattdessen kommt der <a href="http://www.youtube.com/watch?v=c1laCDmb_fQ">Gefangenenchor</a> aus Verdis Nabucco. Diese Musik macht mich immer melancholisch, weil sie auf der Beerdigung meines Großvaters gespielt wurde. Die Platte hatte damals einen kleinen Sprung, was wiederum eine unfreiwillige Komik in sich barg. Der Bestatter von gegenüber bietet ein günstiges Komplettpaket: 995,– Euro inklusive Leichenwäsche. Aber ohne Nabucco.</p>
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		<title>Frage</title>
		<link>http://boschblog.de/2012/01/28/frage/</link>
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		<pubDate>Sat, 28 Jan 2012 12:08:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bosch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Editorial]]></category>
		<category><![CDATA[Frage]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>

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		<description><![CDATA[Was würdest Du tun, wenn Du keine Angst hättest?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was würdest Du tun, wenn Du keine Angst hättest?</p>
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		<title>Schaukeln</title>
		<link>http://boschblog.de/2012/01/26/schaukeln/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 16:47:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bosch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Editorial]]></category>
		<category><![CDATA[Schaukel]]></category>
		<category><![CDATA[Traum]]></category>
		<category><![CDATA[Walter Benjamin]]></category>

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		<description><![CDATA[Das kommende Erwachen steht wie das Holzpferd der Griechen im Troja des Traumes. (Walter Benjamin) Einen kurzen Moment ausgelassen sein und den Alltag vergessen, den eigenen Schwerpunkt verlagern, schwingen. Sich dann aber nicht mehr halten können und jäh von der &#8230; <a href="http://boschblog.de/2012/01/26/schaukeln/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://boschblog.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_2507.jpg" rel="shadowbox[sbpost-8772];player=img;" title="Schaukel_2011_10_24"><img class="alignnone  wp-image-8773" title="Schaukel_2011_10_24" src="http://boschblog.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_2507-640x640.jpg" alt="Schaukel" width="480" height="480" /></a></p>
<p style="text-align: right;"><small>Das kommende Erwachen steht wie das<br />
Holzpferd der Griechen im Troja des Traumes.</small></p>
<p style="text-align: right;"><small>(Walter Benjamin)</small></p>
<p>Einen kurzen Moment ausgelassen sein und den Alltag vergessen, den eigenen Schwerpunkt verlagern, schwingen. Sich dann aber nicht mehr halten können und jäh von der Schaukel fallen. (Nicht weil jemand an der Kette sägte, sondern aus eigener Unachtsamkeit etc.) Darauf aufwachen und feststellen, dass alles nur ein Traum war, aber trotzdem Beulen davontragen.</p>
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		<title>Kaffeehauskonversation</title>
		<link>http://boschblog.de/2012/01/23/kaffeehauskonversation/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 16:08:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bosch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Editorial]]></category>
		<category><![CDATA[Heidi Klum]]></category>
		<category><![CDATA[Kaffeehausgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Sankt Oberholz]]></category>
		<category><![CDATA[Seal]]></category>

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		<description><![CDATA[(Hier zynisches Houellebecq-Zitat nach Wahl einfügen.) In einem Kaffeehaus in Mitte sitzen wir zufällig nebeneinander, eine flüchtige Bekanntschaft, aber immer gut für ein paar Worte. &#8220;Weißt Du, was komisch ist?&#8221;, fragt er mich. Ich sage, dass ich es nicht wisse, &#8230; <a href="http://boschblog.de/2012/01/23/kaffeehauskonversation/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://boschblog.de/wp-content/uploads/2012/01/kaffee_20120122_IMG_3351.jpg" rel="shadowbox[sbpost-8744];player=img;" title="kaffee_20120122_IMG_3351"><img class="alignnone  wp-image-8745" title="kaffee_20120122_IMG_3351" src="http://boschblog.de/wp-content/uploads/2012/01/kaffee_20120122_IMG_3351-640x640.jpg" alt="" width="480" height="480" /></a></p>
<p style="text-align: right;"><small>(Hier zynisches Houellebecq-Zitat<br />
nach Wahl einfügen.)</small></p>
<p>In einem <a title="Sankt Oberholz auf boschblog.de" href="http://boschblog.de/2011/01/08/sankt-oberholz/">Kaffeehaus</a> in Mitte sitzen wir zufällig nebeneinander, eine flüchtige Bekanntschaft, aber immer gut für ein paar Worte. &#8220;Weißt Du, was komisch ist?&#8221;, fragt er mich. Ich sage, dass ich es nicht wisse, obwohl mir mit etwas Mühe zahllose Dinge einfielen, die komisch sind, die er aber sicher allesamt nicht meint. &#8220;Dass Heidi Klum und Seal sich <a title="spiegel.de" href="http://www.spiegel.de/panorama/leute/0,1518,810700,00.html">getrennt</a> haben.&#8221; Mich interessiert das Schicksal von Supermodels und Schmusesängern nicht sonderlich. Dennoch nehme ich mit Gleichmut zur Kenntnis, dass es den Schönen und Reichen in Beziehungsangelegenheiten auch nicht besser ergeht; wohlwissend, dass ich nichts davon habe, dass auch die anderen immerzu scheitern. Ich sage &#8220;Mhh&#8221;, und dass Trennungen das Normalste auf der Welt seien. &#8220;Es gibt keine Liebe mehr&#8221;, sagt der Bekannte, während er die Facebook-Profile seiner Ex-Freundinnen checkt. Ich denke nach, weiß aber darauf nichts zu entgegnen und trinke meinen kalten Kaffee.</p>
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		<title>Crappy Christmas</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Dec 2011 14:46:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bosch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Editorial]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>

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		<description><![CDATA[Nächstes Jahr mache ich Weihnachten nicht mehr mit.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_8560" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://boschblog.de/wp-content/uploads/2011/12/xmas1_20111225_IMG_3907.jpg" rel="shadowbox[sbpost-8559];player=img;" title="xmas1_20111225_IMG_3907"><img class=" wp-image-8560 " title="xmas1_20111225_IMG_3907" src="http://boschblog.de/wp-content/uploads/2011/12/xmas1_20111225_IMG_3907-640x426.jpg" alt="Weihnachtspost" width="640" height="426" /></a><p class="wp-caption-text">Weihnachtspost</p></div>
<div id="attachment_8561" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://boschblog.de/wp-content/uploads/2011/12/xmas2_20111225_IMG_3909.jpg" rel="shadowbox[sbpost-8559];player=img;" title="xmas2_20111225_IMG_3909"><img class=" wp-image-8561" title="xmas2_20111225_IMG_3909" src="http://boschblog.de/wp-content/uploads/2011/12/xmas2_20111225_IMG_3909-640x426.jpg" alt="Tannenbaum" width="640" height="426" /></a><p class="wp-caption-text">Tannenbaum</p></div>
<div id="attachment_8562" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://boschblog.de/wp-content/uploads/2011/12/xmas3_20111225_IMG_3901.jpg" rel="shadowbox[sbpost-8559];player=img;" title="xmas3_20111225_IMG_3901"><img class=" wp-image-8562" title="xmas3_20111225_IMG_3901" src="http://boschblog.de/wp-content/uploads/2011/12/xmas3_20111225_IMG_3901-640x426.jpg" alt="Weihnachtsmenü" width="640" height="426" /></a><p class="wp-caption-text">Weihnachtsmenü</p></div>
<div id="attachment_8568" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://boschblog.de/wp-content/uploads/2011/12/xmas4_20111225_IMG_3911.jpg" rel="shadowbox[sbpost-8559];player=img;" title="xmas4_20111225_IMG_3911"><img class=" wp-image-8568" title="xmas4_20111225_IMG_3911" src="http://boschblog.de/wp-content/uploads/2011/12/xmas4_20111225_IMG_3911-640x426.jpg" alt="Weihnachtsmannkostüm" width="640" height="426" /></a><p class="wp-caption-text">Weihnachtsmannkostüm</p></div>
<div id="attachment_8564" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://boschblog.de/wp-content/uploads/2011/12/xmas5_20111225_IMG_3896.jpg" rel="shadowbox[sbpost-8559];player=img;" title="xmas5_20111225_IMG_3896"><img class=" wp-image-8564" title="xmas5_20111225_IMG_3896" src="http://boschblog.de/wp-content/uploads/2011/12/xmas5_20111225_IMG_3896-640x426.jpg" alt="Gabentisch" width="640" height="426" /></a><p class="wp-caption-text">Gabentisch</p></div>
<p>Nächstes Jahr mache ich Weihnachten nicht mehr mit.</p>
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		<title>Gravitation</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Nov 2011 15:01:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bosch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Editorial]]></category>
		<category><![CDATA[Gravitation]]></category>
		<category><![CDATA[Kaffee]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich nehme etwas Milch und zwei Löfel Zucker und rühre in der Tasse, die vor mir steht. Dann nehme ich die Tasse hoch, trinke und setze sie wieder ab. Rolf Dieter Brinkmann,  Kaffee trinken (1) Längst haben wir uns daran &#8230; <a href="http://boschblog.de/2011/11/27/gravitation/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://boschblog.de/wp-content/uploads/2011/11/kaffee_20111024_P1040041_schitti.jpg" rel="shadowbox[sbpost-8378];player=img;" title="kaffee_20111024_P1040041_schitti"><img class="alignnone size-medium wp-image-8379" title="kaffee_20111024_P1040041_schitti" src="http://boschblog.de/wp-content/uploads/2011/11/kaffee_20111024_P1040041_schitti-640x640.jpg" alt="Cappuccino" width="480" height="480" /></a></p>
<p style="text-align: right;"><small>Ich nehme etwas Milch und zwei Löfel Zucker und rühre in der<br />
Tasse, die vor mir steht. Dann nehme ich die Tasse hoch, trinke<br />
und setze sie wieder ab.</small></p>
<p style="text-align: right;"><small>Rolf Dieter Brinkmann,  Kaffee trinken (1)</small></p>
<p>Längst haben wir uns daran gewöhnt, dass alle Körper, wenn sie nicht daran gehindert werden, nach unten fallen, in Richtung Mittelpunkt der Erde. Es ist ein unabänderliches Naturgesetz, aber dennoch zuweilen lästig. Insbesondere wenn Dinge dabei Schaden nehmen. Wäre nun aber alles anders und befänden wir uns im Zustand der Schwerelosigkeit, der Körper immerzu schweben ließe, so brächte dies ganz andere Probleme mit sich.</p>
<p>Über diese Frage, die naturgemäß nur eine Ersatzfrage für die wirklichen Fragen sein kann, sinnierend im Kaffee rühren. Derweil von der Erkenntnis beschlichen werden, dass zwar tatsächlich alles anders sein könnte, es dann womöglich auf andere Art und Weise scheiße wäre. Dann den bereits erkalteten Kaffee mit großen Schlucken in sich hineinschütten etc.</p>
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		<title>Himmel</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Nov 2011 17:10:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bosch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Editorial]]></category>
		<category><![CDATA[Herbst]]></category>
		<category><![CDATA[Himmel]]></category>

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		<description><![CDATA[Man darf sich von dem blauen Himmel mit seinen Wölkchen nicht täuschen lassen. Nicht dass man immerzu ganz tief in sämtliche Abgründe schauen müsste, aber wir haben immer noch Herbst.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://boschblog.de/wp-content/uploads/2011/11/himmel_1_20111103.jpg" rel="shadowbox[sbpost-8270];player=img;" title="himmel_1_20111103"><img class="alignnone size-medium wp-image-8271" title="himmel_1_20111103" src="http://boschblog.de/wp-content/uploads/2011/11/himmel_1_20111103-640x427.jpg" alt="Himmel" width="640" height="427" /></a></p>
<p>Man darf sich von dem blauen Himmel mit seinen Wölkchen nicht täuschen lassen. Nicht dass man immerzu ganz tief in sämtliche Abgründe schauen müsste, aber wir haben immer noch <a title="Herbst" href="http://boschblog.de/2007/11/21/herbst/">Herbst</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Schalter</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Oct 2011 14:15:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bosch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Editorial]]></category>
		<category><![CDATA[Entscheidungen]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>

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		<description><![CDATA[Obschon man sich der Konsequenzen nicht vollends bewusst ist, möchte man manchmal einfach den Schalter umgelegt wissen. Imponderabilitäten ist auch so ein Wort, das keiner kennt, das aber auch nicht in jedem Wortschatz zwingend vorhanden sein muss. Unwägbarkeiten klingt schließlich &#8230; <a href="http://boschblog.de/2011/10/31/schalter/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://boschblog.de/wp-content/uploads/2011/10/schalter_1_20081116.jpg" rel="shadowbox[sbpost-8246];player=img;" title="schalter_1_20081116"><img class="alignnone size-medium wp-image-8247" title="schalter_1_20081116" src="http://boschblog.de/wp-content/uploads/2011/10/schalter_1_20081116-640x425.jpg" alt="Lichtschalter" width="640" height="425" /></a></p>
<p>Obschon man sich der Konsequenzen nicht vollends bewusst ist, möchte man manchmal einfach den Schalter umgelegt wissen. <em>Imponderabilitäten</em> ist auch so ein Wort, das keiner kennt, das aber auch nicht in jedem Wortschatz zwingend vorhanden sein muss. <em>Unwägbarkeiten</em> klingt schließlich ausreichend beängstigend und beschreibt das Gemeinte exakt.</p>
<p>Während der Pessimist vehement die Ansicht vertritt, dass es nicht mehr schlimmer ginge, wird der Optimist nicht müde, ihm ein &#8220;Doch&#8221; entgegenzuhauchen. Wenn das alles nicht mehr auszuhalten ist, haben wir zwei Möglichkeiten. Erstens: Wir warten darauf, was eintritt, wenn jemand den Schalter umlegt. Zweitens: Wir legen den Schalter selbsttätig um. Was dann passiert, passiert dann …</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Fernsprechtischapparat</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Oct 2011 14:58:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bosch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Editorial]]></category>
		<category><![CDATA[FeTAp 612-2]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Telefon]]></category>

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		<description><![CDATA[Während sie ihm immerzu Fragen stellte, fragte er sie nur selten etwas. Manchmal wollte sie wissen, was ihm an ihr gefalle, und er sagte dann &#8220;Mhh&#8221;, oder &#8220;Ach&#8221;, oder gar nichts. Nicht, dass er gar nichts an ihr mochte, er &#8230; <a href="http://boschblog.de/2011/10/21/fernsprechtischapparat/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://boschblog.de/wp-content/uploads/2011/10/telefon_1_20111018.jpg" rel="shadowbox[sbpost-8179];player=img;" title="telefon_1_20101018"><img class="alignnone size-medium wp-image-8180" title="telefon_1_20101018" src="http://boschblog.de/wp-content/uploads/2011/10/telefon_1_20111018-640x426.jpg" alt="FeTAp 612-2 aus dem Jahre 1968" width="640" height="426" /></a></p>
<p>Während sie ihm immerzu Fragen stellte, fragte er sie nur selten etwas. Manchmal wollte sie wissen, was ihm an ihr gefalle, und er sagte dann &#8220;Mhh&#8221;, oder &#8220;Ach&#8221;, oder gar nichts. Nicht, dass er gar nichts an ihr mochte, er konnte es nur nicht in Worte fassen, wie so vieles andere auch.</p>
<p>Manchmal lag er auf ihrem Bett und beobachtete sie dabei, wie sie, nur mit einem Handtuch bekleidet, kerzengerade an ihrem Schreibtisch saß und telefonierte. Sie benutze dafür einen alten mausgrauen Fernsprechtischapparat, der viel älter war als sie beide. Konzentriert wählte sie in einem Zug die anzurufende Telefonnummer. Jahrzehnte hatte er das surrende Rücklaufgeräusch einer Wählscheibe nicht mehr vernommen. Obwohl es oft noch früh am Morgen war, nannte sie stets mit klarer Stimme ganz deutlich ihren Namen. Während er noch müde blinzelte, trug sie, den schweren Hörer in der Hand, mit niedlicher Geschäftigkeit ihre Anliegen vor. Das gefiel ihm. Unter anderem.</p>
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		<title>Glückskeks</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Oct 2011 15:55:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bosch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Editorial]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Glückskeks]]></category>
		<category><![CDATA[Jacke]]></category>
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		<description><![CDATA[Das erste Mal in diesem Jahr die dicke Jacke angezogen und in deren Tasche einen Glückskeks aus der vergangenen Saison gefunden. Beste Aussichten prognostiziert mir der sich in dem geschmacksneutralen Gebäck aus Waffelteig befindliche Papierstreifen. Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist jedoch bereits &#8230; <a href="http://boschblog.de/2011/10/20/glueckskeks/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://boschblog.de/wp-content/uploads/2011/10/glueckskeks_1_20111020.jpg" rel="shadowbox[sbpost-8167];player=img;" title="glueckskeks_1_20111020"><img class="alignnone size-medium wp-image-8168" title="glueckskeks_1_20111020" src="http://boschblog.de/wp-content/uploads/2011/10/glueckskeks_1_20111020-640x427.jpg" alt="Glückskeks" width="640" height="427" /></a></p>
<p>Das erste Mal in diesem Jahr die dicke Jacke angezogen und in deren Tasche einen Glückskeks aus der vergangenen Saison gefunden. Beste Aussichten prognostiziert mir der sich in dem geschmacksneutralen Gebäck aus Waffelteig befindliche Papierstreifen. Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist jedoch bereits abgelaufen.</p>
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		<title>Die Geheimdienste von Deutschland …</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Oct 2011 11:30:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bosch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Editorial]]></category>
		<category><![CDATA[Frühstück]]></category>
		<category><![CDATA[Geheimdienste]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Lindenstraße]]></category>
		<category><![CDATA[Mutter Beimer]]></category>
		<category><![CDATA[Rührei]]></category>

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		<description><![CDATA[Allein am leeren Frühstückstisch sitzen und an Mutter Beimer aus der Lindenstraße denken, die bei Sorgen stets Spiegeleier brät. Dann ein Rührei mit diesem und jenem zubereiten und, obwohl es schmackhaft ist, unmotiviert darin herumstochern und einen kurzen Moment an &#8230; <a href="http://boschblog.de/2011/10/10/die-geheimdienste-von-deutschland/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://boschblog.de/wp-content/uploads/2011/10/ruehrei_1_20111010.jpg" rel="shadowbox[sbpost-8077];player=img;" title="ruehrei_1_20111010"><img class="alignnone size-medium wp-image-8078" title="ruehrei_1_20111010" src="http://boschblog.de/wp-content/uploads/2011/10/ruehrei_1_20111010-640x426.jpg" alt="Rührei" width="640" height="426" /></a></p>
<p>Allein am leeren Frühstückstisch sitzen und an Mutter Beimer aus der Lindenstraße denken, die bei Sorgen stets Spiegeleier brät. Dann ein <a title="Rührei" href="http://boschblog.de/2011/05/28/ruehrei/">Rührei</a> mit diesem und jenem zubereiten und, obwohl es schmackhaft ist, unmotiviert darin herumstochern und einen kurzen Moment an die denken, mit denen ich einst gemeinsam Rühreier zum Frühstück aß.</p>
<p>In der Tageszeitung etwas vom <a title="zeit.de: CCC enttarnt Bundestrojaner" href="http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2011-10/ccc-bundestrojaner-onlinedurchsuchung">Bundestrojaner</a> lesen und sich an den Verrückten erinnern, der vor etwa 15 Jahren selbst im tiefsten Winter nur leicht bekleidet durch Hamburgs Einkaufsstraßen zog, um die Menschheit mit sonorer Stimme vor den Machenschaften der Geheimdienste zu warnen. Jeden seiner Sätze begann er mit den Worten &#8220;Die Geheimdienste von Deutschland …&#8221; Kopfschüttelnd gingen die Passanten an ihm vorüber, manche lachten ihn aus. Irgendwann war er verschwunden, erst bemerkte man es nicht, er war einfach weg. Vielleicht hatte er doch recht und wusste zu viel und sie haben ihn geholt. Und wo sind überhaupt all die anderen geblieben, die wir für verrückt hielten?</p>
<p>Dann weiter im Rührei herumstochern und darauf hoffen, dass alles bald vorbeigeht.</p>
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		<title>Distanzschule</title>
		<link>http://boschblog.de/2011/09/26/distanzschule/</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Sep 2011 11:04:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bosch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Editorial]]></category>
		<category><![CDATA[Bar]]></category>
		<category><![CDATA[Kuss]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>

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		<description><![CDATA[Man braucht nicht viel davon, um glücklich zu sein. Wir küssen uns im Sonnenschein. Das dunkle Königreich wird nicht mehr aufzuhalten sein. Das Schlechte in der Welt bricht nunmehr über uns herein. (Tocotronic) Wir sitzen in einer Bar und das &#8230; <a href="http://boschblog.de/2011/09/26/distanzschule/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_7942" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://boschblog.de/wp-content/uploads/2011/09/kuessen_1_20110803.jpg" rel="shadowbox[sbpost-7941];player=img;" title="kuessen_1_20110803"><img class="size-medium wp-image-7942" title="kuessen_1_20110803" src="http://boschblog.de/wp-content/uploads/2011/09/kuessen_1_20110803-640x426.jpg" alt="Kuss" width="640" height="426" /></a><p class="wp-caption-text">Prater, Kastanienallee, Berlin-Prenzlauer Berg</p></div>
<p style="text-align: right;"><small>Man braucht nicht viel davon, um glücklich zu sein.<br />
Wir küssen uns im Sonnenschein.<br />
Das dunkle Königreich wird nicht mehr aufzuhalten sein.<br />
Das Schlechte in der Welt bricht nunmehr über uns herein.</small></p>
<p style="text-align: right;"><small>(Tocotronic)</small></p>
<p style="text-align: left;">Wir sitzen in einer Bar und das nicht zum ersten Mal. Sie ist eine kühle Blonde mit einem sehr norddeutschen Namen. Während wir uns angeregt über dieses und jenes unterhalten, kommen sich unsere Lippen plötzlich sehr nahe etc. Als ich dazu ansetze, meine Augen zu schließen, zischt sie mir leise zu: &#8220;Denk nicht einmal daran.&#8221;</p>
<p>Vielleicht hätte ich es trotzdem versuchen sollen. Dann hätte sie mir eine schallende Ohrfeige verabreicht, um mir sofort darauf in die Arme zu fallen und mich leidenschaftlich zu küssen, wie es in Hollywood üblich ist. Vielleicht wäre dabei aber auch nur meine Brille zu Boden gefallen und in tausend Scherben zerborsten, wie es in Hamburg-Altona üblich ist.</p>
<p>Als sei selbstverständlicher nichts auf der Welt, justiere ich binnen Bruchteils einer Sekunde unseren Distanzbereich auf ein übliches Maß. Als wäre nichts geschehen, nippen wir weiter an unseren Getränken und fahren mit der Konversation fort.</p>
<p>Viele Jahre später dann in denkbar unpassenden Situationen immer und immer wieder die aufkommende Frage, ob die kühle Blonde damals wirklich gezischt hat oder ob es ausschließlich in meinem Kopf stattfand.</p>
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		<title>Buridans Esel</title>
		<link>http://boschblog.de/2011/09/20/buridans-esel/</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Sep 2011 14:30:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bosch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Editorial]]></category>
		<category><![CDATA[Entscheidungen]]></category>
		<category><![CDATA[Zweifel]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Die Verzwicktheit des Universums treibt, scheint’S, einem neuen Maximum entgegen.&#8221; (Arno Schmidt, Zettels Traum) Im öffentlichen Verkehrsmittel die gefundene Zeitung vom Vortag flüchtig durchblättern und dabei im Politikteil über das Gleichnis von Buridans Esel stolpern. Der Esel steht zwischen zwei &#8230; <a href="http://boschblog.de/2011/09/20/buridans-esel/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://boschblog.de/wp-content/uploads/2011/09/esel_CIMG1262_20060912.jpg" rel="shadowbox[sbpost-7922];player=img;" title="esel_CIMG1262_20060912"><img class="alignnone size-medium wp-image-7923" title="esel_CIMG1262_20060912" src="http://boschblog.de/wp-content/uploads/2011/09/esel_CIMG1262_20060912-640x426.jpg" alt="Esel" width="640" height="426" /></a></p>
<p style="text-align: right;"><small>&#8220;Die Verzwicktheit des Universums treibt,<br />
scheint’S, einem neuen Maximum entgegen.&#8221;</small></p>
<p style="text-align: right;"><small> (Arno Schmidt, Zettels Traum)</small></p>
<p>Im öffentlichen Verkehrsmittel die gefundene Zeitung vom Vortag flüchtig durchblättern und dabei im Politikteil über das Gleichnis von <a title="Wikipedia: Buridans Esel" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Buridans_Esel">Buridans Esel</a> stolpern<a title="fr-online.de: Buridans Esel" href="http://www.fr-online.de/politik/berlin-wahl-buridans-esel,1472596,10867898.html">.</a> Der Esel steht zwischen zwei gleich großen, gleich weit entfernten Heuhaufen und kann sich nicht entscheiden, welchen er zuerst fressen soll. Schließlich verhungert er. Entschlossen nehme ich die Zeitung erst mit, werfe sie dann aber auf dem Bahnsteig in den Müllbehälter für Altpapier.</p>
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		<title>Schlesische Straße</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Sep 2011 12:11:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bosch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Editorial]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Melancholie]]></category>
		<category><![CDATA[Rainer Maria Rilke]]></category>
		<category><![CDATA[Schlesische Straße]]></category>

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		<description><![CDATA[Up above Aliens hover Making home movies For the folks back home (Radiohead) Die Sonne scheint, aber es ist eine andere als noch vor ein paar Tagen. Es ist bereits diese Scheißrilkeherbsttagssonne, die den Niedergang des nur leidlich angedeuteten Sommers &#8230; <a href="http://boschblog.de/2011/09/01/schlesische-strasse/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://boschblog.de/wp-content/uploads/2011/09/klo_1_20110804.jpg" rel="shadowbox[sbpost-7816];player=img;" title="klo_1_20110804"><img class="alignnone size-medium wp-image-7817" title="klo_1_20110804" src="http://boschblog.de/wp-content/uploads/2011/09/klo_1_20110804-640x426.jpg" alt="" width="640" height="426" /></a></p>
<p style="text-align: right;"><em><small>Up above<br />
Aliens hover<br />
Making home movies<br />
For the folks back home</small></em></p>
<p style="text-align: right;"><em><small>(Radiohead)</small></em></p>
<p>Die Sonne scheint, aber es ist eine andere als noch vor ein paar Tagen. Es ist bereits diese <a href="http://boschblog.de/2011/07/16/scheitern-im-schlaf/">Scheißrilkeherbsttagssonne</a>, die den Niedergang des nur leidlich angedeuteten Sommers ankündigt. Vor mir geht ein kleiner Mann mit wild wucherndem Backenbart, der mit heiserer Stimme in sein Mobiltelefon spricht: &#8220;Wirst Du 43 oder 44? – Mann, Mann, Mann, wie die Zeit vergeht.&#8221; Fassungslos schüttelt er seinen Kopf. &#8220;Wenn Du 44 wirst, erinnert mich das daran, dass ich dieses Jahr 41 werde&#8221;, etc. Aus der Kindertagesstätte duftet es nach frischgebackenem Kuchen. Nachricht an mich: &#8220;Ach bosch, was soll ich mit Deiner Melancholie?&#8221; Ich weiß es auch nicht.</p>
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		<title>Irrlicht</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Aug 2011 12:57:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bosch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Editorial]]></category>
		<category><![CDATA[Franz Schubert]]></category>
		<category><![CDATA[Irrlicht]]></category>
		<category><![CDATA[Winterreise]]></category>
		<category><![CDATA[Zweifel]]></category>

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		<description><![CDATA[24. August 2010, 23 Seiten Notizen mit grünem Kugelschreiber, alles schlimm.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/5bzsF13dCok?rel=0" frameborder="0" width="585" height="352"></iframe></p>
<p>24. August 2010, 23 Seiten Notizen mit grünem Kugelschreiber, alles schlimm<a title="Übersprungshandlung" href="http://boschblog.de/2011/02/24/uebersprungshandlung/">.</a></p>
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