<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>boschblog.de &#187; Medien</title>
	<atom:link href="http://boschblog.de/category/medien/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://boschblog.de</link>
	<description>Weblog für angewandte Alltagskultur und Unzulänglichkeiten menschlichen Daseins</description>
	<lastBuildDate>Tue, 07 Feb 2012 17:12:20 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>Post an Wagner: Jetzt wird zurückgeschrieben</title>
		<link>http://boschblog.de/2011/11/07/post-an-wagner-jetzt-wird-zurueckgeschrieben/</link>
		<comments>http://boschblog.de/2011/11/07/post-an-wagner-jetzt-wird-zurueckgeschrieben/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 07 Nov 2011 11:31:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bosch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[BILD]]></category>
		<category><![CDATA[Franz Josef Wagner]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Post an Wagner]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Gottschalk]]></category>
		<category><![CDATA[Wetten dass ...?]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://boschblog.de/?p=8278</guid>
		<description><![CDATA[Lieber Franz Josef Wagner, auch Sie haben alles falsch gemacht. Vielleicht wäre es für die BILD leichter, einen Nachfolger zu finden, wenn Sie die Merkmale vorgerückten Alters aufwiesen. Falsche Themen setzten, irre Thesen aufstellten. Briefe voller Rechtschreibfehler schrieben. Ihr Brief &#8230; <a href="http://boschblog.de/2011/11/07/post-an-wagner-jetzt-wird-zurueckgeschrieben/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_8282" class="wp-caption alignleft" style="width: 227px"><a href="http://boschblog.de/wp-content/uploads/2011/11/wagner.png" rel="shadowbox[sbpost-8278];player=img;" title="wagner"><img class="size-full wp-image-8282  " title="wagner" src="http://boschblog.de/wp-content/uploads/2011/11/wagner.png" alt="" width="217" height="165" /></a><p class="wp-caption-text">BILD, 7. November 2011</p></div>
<p>Lieber Franz Josef Wagner,</p>
<p>auch Sie haben alles falsch gemacht. Vielleicht wäre es für die BILD leichter, einen Nachfolger zu finden, wenn Sie die Merkmale vorgerückten Alters aufwiesen.</p>
<p>Falsche Themen setzten, irre Thesen aufstellten. Briefe voller Rechtschreibfehler schrieben.</p>
<p><a title="bild.de: Franz Josef Wagner schreibt Thomas Gottschalk" href="http://www.bild.de/news/standards/franz-josef-wagner/lieber-thomas-gottschalk-20858216.bild.html">Ihr Brief an Thomas Gottschalk</a> ist der beste, den ich seit langem las. Es waren Zeilen der Liebe, wie sie Paul Celan an Ingeborg Bachmann nicht schöner hätte formulieren können.</p>
<p>Sie haben die Gabe, uns mit Ihren Worten zu fesseln. Ich glaube nicht, dass es einen zweiten Wagner geben wird. Es gibt auch keinen zweiten Goethe, zweiten Schiller.</p>
<p>Martenstein sagte ab, weil er klug ist. Weil Sie klug sind.</p>
<p>Die BILD wird ein leeres Blatt ein leeres Blatt sein. Niemand schreibt mehr Briefe.</p>
<p>Das Blatt ist leer. Ich kann mir nicht vorstellen, dass auf diesen Seiten Rowohlt, Hacke, Moreno, Sonneborn schreiben werden.</p>
<p>Wenn Sie einmal nicht mehr schreiben werden, ist die BILD für mich gestorben.</p>
<p>Herzlichst,</p>
<p>bosch</p>
<p>___</p>
<p><a title="Wikipedia: Franz Josef Wagner" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Franz_Josef_Wagner">Franz Josef Wagner</a> schreibt täglich Briefe. Nun soll er auch einmal Post erhalten.</p>
<p>___</p>
<p>Dieses Blog auf Facebook mögen: <a href="https://www.facebook.com/boschblog">https://www.facebook.com/boschblog</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://boschblog.de/2011/11/07/post-an-wagner-jetzt-wird-zurueckgeschrieben/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>27</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Verlag ohne Medium</title>
		<link>http://boschblog.de/2011/10/07/verlag-ohne-medium/</link>
		<comments>http://boschblog.de/2011/10/07/verlag-ohne-medium/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 07 Oct 2011 08:40:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bosch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Spiegel Online]]></category>
		<category><![CDATA[Steve Jobs]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://boschblog.de/?p=8038</guid>
		<description><![CDATA[SPIEGELs Zukunft Verlag ohne Medium Der neue Aufmacher enttäuscht, das journalistische Feingefühl des Chefs vom Dienst auch. Der SPIEGEL steht nach dem Tod von Rudolf Augstein vor schweren Zeiten. Ohne dessen visionäre Kraft droht der Verlag seine Vorreiterrolle zu verlieren. &#8230; <a href="http://boschblog.de/2011/10/07/verlag-ohne-medium/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_8039" class="wp-caption alignnone" style="width: 551px"><a href="http://boschblog.de/wp-content/uploads/2011/10/spon_steve.png" rel="shadowbox[sbpost-8038];player=img;" title="spon_steve"><img class="size-full wp-image-8039" title="spon_steve" src="http://boschblog.de/wp-content/uploads/2011/10/spon_steve.png" alt="SPIEGEL ONLINE" width="541" height="492" /></a><p class="wp-caption-text">SPIEGEL ONLINE, 6. Oktober 2011</p></div>
<p>SPIEGELs Zukunft<br />
<strong>Verlag ohne Medium</strong></p>
<p>Der neue Aufmacher enttäuscht, das journalistische Feingefühl des Chefs vom Dienst auch. Der SPIEGEL steht nach dem Tod von Rudolf Augstein vor schweren Zeiten. Ohne dessen visionäre Kraft droht der Verlag seine Vorreiterrolle zu verlieren. Welche Strategie hilft jetzt? <em>Von @bosch</em> <a title="spiegel.de: Apples Zukunft: Konzern ohne Guru" href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,790195,00.html">weniger…</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://boschblog.de/2011/10/07/verlag-ohne-medium/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wörter Schaf Schnitt</title>
		<link>http://boschblog.de/2011/10/01/woerter-schaf-schnitt/</link>
		<comments>http://boschblog.de/2011/10/01/woerter-schaf-schnitt/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 01 Oct 2011 13:08:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bosch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[140 Sekunden]]></category>
		<category><![CDATA[ZDF]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://boschblog.de/?p=8005</guid>
		<description><![CDATA[Sich jahrelang wundern, dass gewisse Menschen eisern darauf drängen, Interviews autorisieren zu wollen, obwohl diese ja nur das wiedergeben, was der Interviewte gesagt hat. Dann aber angesichts der TV-Ausstrahlung eines Kurzportraits trotz Erfahrung im Umgang mit Medien einsehen müssen, dass &#8230; <a href="http://boschblog.de/2011/10/01/woerter-schaf-schnitt/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://boschblog.de/wp-content/uploads/2011/10/schaf_v2_1_20110926.jpg" rel="shadowbox[sbpost-8005];player=img;" title="schaf_v2_1_20110926"><img class="alignnone size-medium wp-image-8006" title="schaf_v2_1_20110926" src="http://boschblog.de/wp-content/uploads/2011/10/schaf_v2_1_20110926-640x426.jpg" alt="Schaf" width="640" height="426" /></a></p>
<p>Sich jahrelang wundern, dass gewisse Menschen eisern darauf drängen, Interviews autorisieren zu wollen, obwohl diese ja nur das wiedergeben, was der Interviewte gesagt hat. Dann aber angesichts der TV-Ausstrahlung eines <a href="http://www.timklimes.de/140sekunden/140-sekunden/bosch">Kurzportraits</a> trotz Erfahrung im Umgang mit Medien einsehen müssen, dass dieser zuvor als Unart abgetane Kontrollzwang durchaus seine Berechtigung hat. Wenn aus einem <a href="http://boschblog.de/2011/07/26/dreh/">über zweistündigen Gespräch</a> alle halbwegs geraden Sätze herausgeschnitten werden und man plötzlich als Schaf dasteht, ist es ein schwacher Trost, wenn das Fräulein und andere sagen, man sei <a title="@fraeulein_tessa" href="https://twitter.com/#!/fraeulein_tessa/status/119112520450580481">&#8220;knuffig&#8221;</a>. So etwas soll mir nicht wieder passieren. Schnitt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://boschblog.de/2011/10/01/woerter-schaf-schnitt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>7</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Norwegen</title>
		<link>http://boschblog.de/2011/07/23/norwegen/</link>
		<comments>http://boschblog.de/2011/07/23/norwegen/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 23 Jul 2011 04:31:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bosch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Alles macht weiter]]></category>
		<category><![CDATA[Anschlag]]></category>
		<category><![CDATA[Attentat]]></category>
		<category><![CDATA[Bombe]]></category>
		<category><![CDATA[Explosion]]></category>
		<category><![CDATA[Norwegen]]></category>
		<category><![CDATA[Oslo]]></category>
		<category><![CDATA[Utøya]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://boschblog.de/?p=7215</guid>
		<description><![CDATA[Jetzt ist schon wieder etwas passiert. In den Redaktionen werden umgehend Agenturmeldungen mit gefühlten Beobachtungen angereichert, Medien verlieren sich in Mutmaßungen. Binnen Stunden werden die ersten Experten interviewt und im Internet soziale Netzwerke nach Tätern und Motiven durchforstet. Aber im &#8230; <a href="http://boschblog.de/2011/07/23/norwegen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt ist schon wieder etwas passiert. In den Redaktionen werden umgehend Agenturmeldungen mit gefühlten Beobachtungen angereichert, Medien verlieren sich in Mutmaßungen. Binnen Stunden werden die ersten Experten interviewt und im Internet soziale Netzwerke nach Tätern und Motiven durchforstet. Aber im Grunde wissen wir gar nichts.</p>
<p>Und bereits in wenigen Monaten wird auch dieses Unglück wieder <a title="Japan" href="http://boschblog.de/2011/03/12/japan/">vergessen</a> sein. Die nächste, dann noch neuere Katastrophenmeldung folgt garantiert. <a title="Alles macht weiter" href="http://boschblog.de/2011/06/22/rolf-dieter-brinkmann-alles-macht-weiter/">Alles macht weiter.</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://boschblog.de/2011/07/23/norwegen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der sich dachte</title>
		<link>http://boschblog.de/2011/06/06/der-sich-dachte/</link>
		<comments>http://boschblog.de/2011/06/06/der-sich-dachte/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 06 Jun 2011 12:41:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bosch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Blogging]]></category>
		<category><![CDATA[Blumfeld]]></category>
		<category><![CDATA[Graphitti-Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburger Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Spiegel Online]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://boschblog.de/?p=6211</guid>
		<description><![CDATA[Kommt alle her! Ich erzähl’ Euch von dem, der sich dachte. Sing Euch sein Lied, die Geschichte und was sie ihm brachte. Über die Zeit und sein Leben und was er draus machte. Kommt alle her! So hat der, der &#8230; <a href="http://boschblog.de/2011/06/06/der-sich-dachte/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://boschblog.de/wp-content/uploads/2011/06/kassette_110606.jpg" rel="shadowbox[sbpost-6211];player=img;" title="kassette_110606"><img class="alignnone size-medium wp-image-6214" title="kassette_110606" src="http://boschblog.de/wp-content/uploads/2011/06/kassette_110606-640x426.jpg" alt="" width="640" height="426" /></a></p>
<p style="text-align: right;"><em><small>Kommt alle her! Ich erzähl’ Euch von dem, der sich dachte.<br />
Sing Euch sein Lied, die Geschichte und was sie ihm brachte.<br />
Über die Zeit und sein Leben und was er draus machte.<br />
Kommt alle her! So hat der, der sich dachte, gelebt.</small></em></p>
<p style="text-align: right;"><em><small> </small></em></p>
<p style="text-align: right;"><em><small>(Blumfeld)</small></em></p>
<p>Alles ganz schön old school hier, <a title="SPON: Blog-Tipps" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,766765,00.html">schreibt</a> <a title="http://olereissmann.de" href="http://olereissmann.de/">Ole Reißmann</a> auf Spiegel Online: Ein Bild, ein Zitat und ein paar flüchtige Zeilen. Aber das ist auch ganz in Ordnung so, nicht weil es die Leser lieben, sondern weil ich es nicht besser kann.</p>
<p>Jetzt nur noch ein Kurzes <a title="graphitti-blog.de: Wettergespräche" href="http://www.graphitti-blog.de/2011/06/06/wettergesprache/">Klagelied</a> anstimmen auf unzureichend klimatisierte Büroräume und schwitzende Menschen im <a title="M10" href="http://boschblog.de/2010/12/07/m10/">öffentlichen Personennahverkehr</a>, dann wäre dieser Montag schon fast geschafft.</p>
<p>Mein Weg ist mal leicht, mal schwer &#8230;</p>
<p><br />
<a title="Skyeyeliner (Blumfeld Fanpage)" href="http://skyeyeliner.endorphin.ch/"> Blumfeld</a> – <a title="Lyrics: Blumfeld - Der sich dachte" href="http://www.blumfeldonline.de/diskographie/alben/verbotenefruechte/09720e97a00dc0e65.html">Der sich dachte</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://boschblog.de/2011/06/06/der-sich-dachte/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Gestern wichtig</title>
		<link>http://boschblog.de/2011/03/17/gestern-wichtig/</link>
		<comments>http://boschblog.de/2011/03/17/gestern-wichtig/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 17 Mar 2011 17:42:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bosch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Antiquariat]]></category>
		<category><![CDATA[Biographie]]></category>
		<category><![CDATA[Doktortiel]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[Karl Theodor zu Guttenberg]]></category>
		<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Sascha Lobo]]></category>
		<category><![CDATA[Spiegel Online]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://boschblog.de/?p=5557</guid>
		<description><![CDATA[Was gestern noch wichtig erschien, ist heute in weite Ferne gerückt: Beherrschte vor Kurzem noch der Baron aus Bayern mit dem Skandal um eine abgeschriebene Doktorarbeit sämtliche Schlagzeilen, verramscht heute schon das moderne Antiquariat seine Biographie für zwei Heiermänner. Unterdessen &#8230; <a href="http://boschblog.de/2011/03/17/gestern-wichtig/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_5558" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://boschblog.de/wp-content/uploads/2011/03/guttenberg_20110317.jpg" rel="shadowbox[sbpost-5557];player=img;" title="guttenberg_20110317"><img class="size-medium wp-image-5558" title="guttenberg_20110317" src="http://boschblog.de/wp-content/uploads/2011/03/guttenberg_20110317-640x426.jpg" alt="" width="640" height="426" /></a><p class="wp-caption-text">Gelungene Plazierung der Guttenberg-Biographie im Schaufenster der Bücherhalle, Berlin-Schöneberg.</p></div>
<p>Was gestern noch wichtig erschien, ist <a title="Japan" href="http://boschblog.de/2011/03/12/japan/">heute</a> in weite Ferne gerückt: Beherrschte vor Kurzem noch der Baron aus Bayern mit dem Skandal um eine abgeschriebene Doktorarbeit sämtliche Schlagzeilen, verramscht heute schon das moderne Antiquariat seine Biographie für zwei Heiermänner.</p>
<p>Unterdessen gibt es im Minutentakt neue Schreckensbilder und -nachrichten aus Japan, während die Politik hierzulande aus wahlkampftaktischen Gründen die Debatte über die Zukunft der Energiegewinnung in unserem Lande entfacht.</p>
<p>Es passiert gerade so viel, dass selbst der Interessierte dem Geschehen kaum noch zu <a title="Sascha Lobo auf SPON: Benzini will es brennen sehen" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,751209,00.html">folgen</a> vermag. Die Kerze brennt an beiden Enden.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://boschblog.de/2011/03/17/gestern-wichtig/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Journalisten sind auch nur Menschen</title>
		<link>http://boschblog.de/2010/07/03/journalisten-sind-auch-nur-menschen/</link>
		<comments>http://boschblog.de/2010/07/03/journalisten-sind-auch-nur-menschen/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 03 Jul 2010 17:40:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bosch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[#wk107]]></category>
		<category><![CDATA[Axel Springer Verlag]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Blogosphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Frank Schmiechen]]></category>
		<category><![CDATA[Scroll-Edition]]></category>
		<category><![CDATA[Shitstorm]]></category>
		<category><![CDATA[Tageszeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Welt Kompakt]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.boschblog.de/?p=2397</guid>
		<description><![CDATA[Früher hieß es &#8220;enteignet Springer&#8221;. Am vergangenen Mittwoch jedoch begaben sich etwa 20 Blogger in die Redaktion der Welt Kompakt. Von der Höhle des Löwen mag man kaum sprechen, zeigt sich doch das zu einem großen Teil von Schülern der &#8230; <a href="http://boschblog.de/2010/07/03/journalisten-sind-auch-nur-menschen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.boschblog.de/wp-content/uploads/2010/07/weltkompakt_100702.jpg" rel="shadowbox[sbpost-2397];player=img;" title="Welt Kompakt - mein Besucher-Badge für den Axel Springer Verlag"><img class="alignnone size-full wp-image-2404" title="Welt Kompakt - mein Besucher-Badge für den Axel Springer Verlag" src="http://www.boschblog.de/wp-content/uploads/2010/07/weltkompakt_100702.jpg" alt="" width="640" height="427" /></a></p>
<p>Früher hieß es &#8220;enteignet Springer&#8221;. Am vergangenen Mittwoch jedoch begaben sich etwa 20 Blogger in die Redaktion der <em>Welt Kompakt</em>. Von der Höhle des Löwen mag man kaum sprechen, zeigt sich doch das zu einem großen Teil von Schülern der hauseigenen Journalistenschule gemachte Blatt eher zahnlos: Die großen Nachrichten werden gebracht, ein paar Agenturmeldungen zusammengeschrieben und das ganze wird mit ein paar Themen aus dem Internet angereichert. Kurzum: 32 Seiten Zeitung im handlichen Format, die sich schnell auf dem Weg zur Arbeit verdauen lassen. Eine Zeitung für Menschen, die eigentlich gar keine Zeitung mehr lesen –  zwar aus dem gleichen Hause, aber doch fernab jeglicher Bildallüren.</p>
<p>Zu pointierten Überschrift neigt man aber auch bei der kleinen Schwester des konservativen Flaggschiffs des Konzerns: <a href="http://www.welt.de/welt-kompakt/scroll-edition/article8234668/20-Blogger-kapern-WELT-KOMPAKT.html">&#8220;Blogger kapern die Welt Kompakt&#8221;</a>, hieß es hier im Vorfeld. Eine Einladung, bezahlte Anreise und Übernachtung sowie ein kleines Honorar lassen jedoch bei genauerer Betrachtung nicht auf eine Bemächtigung der Netzgemeinde schließen.</p>
<p>Im Vorfeld der Entstehung der <a title="Scroll-Edition auf welt.de" href="http://www.welt.de/welt-kompakt/scroll-edition/">Scroll-Edition</a> gab es große <a title="&quot;Das Honorarfrei-Experiment&quot; auf gefuehlskonserve.de" href="http://www.gefuehlskonserve.de/das-honorarfrei-experiment-23062010.html">Diskussionen</a>, die hauptsächlich um das Thema &#8220;Honorar&#8221;, aber auch um die Kommunikation seitens des Verlages kreisten. Aus meiner Sicht wurde hierbei zu wenig zwischen professionellen Medienmachern, die freiberuflich tätig sind, und Bloggern, die das Ganze mehr oder weniger zum Spaß machen, differenziert. Erste erheben natürlich zu recht Anspruch auf ein angemessenes Honorar, während Letztere vielleicht doch eher mal in das Zeitungsmachen hineinschnuppern wollten. Mein halbes Leben lang lese ich nun fast täglich eine Tageszeitung – bei mir stand das Interesse, zu sehen, wie eine solche gemacht wird, dann auch bei meiner Zusage, an diesem <a title="Wikipedia: Experiment" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Experiment">Experiment</a> teilzunehmen, im Vordergrund.</p>
<p>&#8220;Möglicherweise erinnern Sie sich an unsere Werbekampagne aus 2009, in der wir über Internetphänomene wie »Wir haben online so viele Freunde, dass wir ein neues Wort für die echten brauchen«, nachgedacht haben. Nun wollen wir in dieser Auseinandersetzung mit dem Internet einen Schritt weitergehen, indem wir für eine Sonderausgabe die Redaktion durch Online-Publizisten austauschen und damit die Schreibe des Internet mit dem Medium Papier verbinden  – was auch immer dabei herauskommt&#8221;, hieß es in der Einladung des stellvertretenden Chefredakteurs der <em>Welt</em>-Gruppe, Frank Schmiechen. Gerade der letzte Halbsatz &#8220;was auch immer dabei herauskommt&#8221; war jedoch vielen der Beteiligten dieser Versuchsanordnung nicht klar.</p>
<p>Nachdem man sich erst um 11 Uhr zunächst zu einem kleinen Stelldichein bei einem Gläschen Sekt zusammengefunden hat, wurde eine Redaktionskonferenz abgehalten. <em>So geht also Zeitungmachen</em>, dachte ich. Nur wenige der beteiligten Blogger haben je an einer solchen teilgenommen. Die Journalismuserfahrenen waren vorbereitet und hatten zuvor in <a title="Google News" href="http://news.google.de/">Google News</a> ein paar nachrichtenrelevante Meldungen in Erfahrung gebracht – neben der an diesem Tage natürlich alles dominierenden Wahl des Bundespräsidenten war die Lage jedoch eher ruhig.<span id="more-2397"></span></p>
<p>Was für mich an diesem Tag etwas enttäuschend war, ist die Tatsache, dass der größte Teil der Ausgabe für den 1.7. bereits feststand. Die Teilnehmer waren bereits im Vorfeld aufgefordert, ihre Artikel einzureichen. Die Redaktion der <em>Welt Kompakt</em> hatte diese Artikel bereits in ein speziell für diesen Tag mittels eines Layoutprogramms, das usprünglich zur Gestaltung von Telefonbüchern entwickelt wurde, in ein vollkommen anderes Designkorsett gezwängt: Die Ausgabe sollte im Querformat erscheinen und von unten nach oben geblättert, eben wie im Netz gescrollt werden. Viel Arbeit für die Layouter, denn sie hatten die Ausgabe um 90 Grad nach links gekippt auf ihren Bildschirmen zu bearbeiten. Sichtlich erstaunt zeigten sich zahlreiche Blogger von den zum Teil massiven Kürzung ihrer Beiträge. So wurde aus meinem persönlichen Text mit der Überschrift &#8220;Vom digitalen Müßiggang&#8221;, in dem ich über das Gefühl des Bloggens und warum ich kein Journalist bin, schrieb (vielleicht werde ich den vollständigen Beitrag in den nächsten Tagen noch einmal an dieser Stelle veröffentlichen), ein etwa halb so langer Serviceteil mit Leseempfehlungen und der Titelzeile &#8220;Von wegen Geschwätz im Netz&#8221;. Dies ist aber nun einmal dem begrenzten Platzangebot im Print geschuldet.</p>
<p>Lediglich ein paar aus Agenturmeldungen zusammengeschriebene aktuelle Randnotizen sowie die Zeilen zur Wahl des Bundespräsidenten blieben im Prinzip noch offen. Unter &#8220;Blogger machen eine Zeitung&#8221; hatte ich mir zunächst etwas anderes vorgestellt, als mit zwanzig anderen Bloggern in einem Raum der Journalistenakademie eine nahezu fertige Ausgabe präsentiert zu bekommen. Natürlich hätten wir hinsichtlich des Inhalts noch Einfluss nehmen können, aber jeder neue Beitrag wäre eine Entscheidung zu Lasten eines bereits fertigen Artikels gegangen, was dann doch niemand so recht wollte. Den Geist des Zeitungsmachens konnten wir lediglich in einem kurzen Moment einfangen, in dem wir einen kurzen Blick in den Newsroom, wo Online- und Printjournalisten der Welt-Gruppe an ihren Ausgaben emsig arbeiteten, warfen.</p>
<p>Der Tag an sich war hervorragend organisiert, dennoch blieb ein bißchen das Gefühl, dass die Anwesenheit der Blogger gar nicht unbedingt erforderlich gewesen wäre, und eher der <a title="Tolles Blatt, falscher Tag auf meedia.de" href="http://meedia.de/nc/background/meedia-blogs/alexander-becker/alexander-becker-post/article/scroll-edition--falscher-tag--tolles-blatt_100028861.html">Metaberichterstattung</a> diente. Im Nachhinein muss ich feststellen, dass es wünschenswert gewesen wäre, wenn die Redaktion im Vorfeld dieser Aktion etwas mehr über das, was entstehen sollte, kommuniziert und den Bloggern schon vorab mehr Einfluss auf die gesamte Gestaltung der Ausgabe gegeben hätte, anstatt in der Redaktionskonferenz ein mehr oder weniger fertiges Blatt zu präsentieren.</p>
<p>So bleibt – trotz des angenehmen Tages mit zahlreichen interessanten Begegnungen und Gesprächen sowie eines hervorragenden Caterings – doch ein etwas zwiespältiges Fazit: Bei einem Experiment sollte man sich im Vorfeld – und diesen Schuh ziehe ich mir auch an – mehr Gedanken darüber machen, wohin das Ganze führen soll. Frank Schmiechen schrieb gestern auf <a href="http://www.welt.de/welt-kompakt/scroll-edition/article8277763/Blogger-sind-auch-nur-Menschen.html">welt.de</a>: &#8220;Gelernt haben wir, dass eine Zeitung eben doch viel mehr ist als eine Versammlung von guten Texten. Es braucht eine Dramaturgie, eine journalistische Wertung, die für den Leser deutlich erkennbar ist. Auf diese hatten wir in der Scrolledition verzichtet und die Geschichten – wie häufig bei Blogs im Netz – gleichberechtigt hintereinander gedruckt. Ohne Abweichung in Schlagzeilengrößen, mit eher zufälligen Textlängen und häufig abstrakter Bebilderung.&#8221; Wenn schon seitens der Redaktion so viel Vorarbeit in diese Ausgabe investiert wurde, stellt sich natürlich die Frage, ob man das angesichts der eigenen Zeitungsmachererfahrung vorher hätte ahnen können. Ich will aber nicht so weit gehen zu sagen, dass bei diesem Versuch gezeigt werden sollte, dass Blogger es eben nicht so gut können wie Journalisten. Ich bin sicher, dass eine richtige Zeitungsausgabe, in der Journalisten und Blogger gemeinsam an tagesaktuellen Themen gearbeitet hätten, zu einem ganz anderen Ergebnis geführt hätte. Nur hätte dies auch leicht zu einem Ergebnis à la &#8220;Blogger imitieren Journalisten&#8221; führen können.</p>
<p>Geblieben ist eine besondere Ausagbe der <em>Welt Kompakt</em> mit teils sehr guten Texten; eher ein gedrucktes Internet, aber keine wirkliche Zeitung. Darüber hinaus zahlreiche verwirrte Leser, die von dieser Sonderausgabe am Kiosk überrascht wurden, und ein erwartetes gemischtes Leserfeedback – von Leuten, die sich über die <a href="http://www.facebook.com/weltkompakt?v=wall&amp;story_fbid=467875629277&amp;ref=mf">Abwechslung freuten</a>, bis hin zu Lesern, die damit <a href="http://www.facebook.com/weltkompakt?v=wall&amp;story_fbid=467769344277&amp;ref=mf">gar nichts</a> anfangen konnten. Insbesondere rieb man sich allerdings an dem doch recht lektüreunfreundlichen Layout.</p>
<p>&#8220;Heute ist <em>Welt Kompakt</em> wieder in bewährter Form erschienen. Die meisten von Ihnen werden erleichtert gewesen sein. Wir sind es auch.&#8221;, heißt es in dem zitierten Artikel auf welt.de weiter. Ein etwas freundlicheres Wort für die Blogger, welche sich trotz aller Kritik aus dem Netz, diesem Experiment gestellt haben, hätte mich an dieser Stelle seitens der ansonsten guten Gastgeber mehr gefreut als das Bekenntnis, froh zu sein, dass man uns Blogger wieder los ist. Aber Journalisten sind auch nur Menschen – und die wollen trotz gewisser Experimentierfreude, dass alles seinen gewohnten Gang geht.</p>
<p>___<br />
Das pdf der Scroll-Edition zum <a href="http://on.welt.de/wk_scroll">herunterladen</a>.</p>
<p>weiterführende Links:</p>
<ul>
<li>Zeit Online: <a href="http://blog.zeit.de/kulturkampf/2010/07/02/kleine-blogschau-zur-scroll-edition-der-welt/">&#8220;Kleine Blogschau zur Scroll-Edition der Welt&#8221;</a></li>
<li>WebZweiPunktNull.de: <a href="http://www.webzweipunktnull.de/welt-kompakt-vs-blogger-umdenken-ueberfaellig/">&#8220;Welt Kompakt vs. Blogger – Umdenken überfällig&#8221;</a></li>
<li>Nico Lumma: <a href="http://lumma.de/2010/07/02/fail-wk107/">&#8220;Fail #wk107?&#8221;</a></li>
<li>dpa für sueddeutsche.de: <a href="http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1008279">&#8220;Spiel auf dem weißen Flügel&#8221;</a></li>
<li>amyandpink.com: <a href="http://www.amypink.com/2010/07/the-whole-world-in-our-hands/">&#8220;Die Welt in unseren Händen&#8221;</a></li>
<li>Martina Pickhardt auf themenriff.de: <a href="http://themenriff.de/2010/07/01/druckluft/">&#8220;Druckluft&#8221;</a></li>
<li>Rose auf Gesellschaft ist kein Trost: <a href="http://gesellschaftistkeintrost.wordpress.com/2010/07/02/ooooch-jetzt-aber-mal-los-hier-ich-muss-noch-abkorpern-dazu-in-der-fortsetzung-mehr/">&#8220;Oooch. Jetzt aber mal los hier &#8230;&#8221;</a></li>
<li>cyslansky.net: <a href="http://www.czyslansky.net/?p=3226">&#8220;Gedruckte Postings sind noch keine Tageszeitung&#8221;</a></li>
<li>medienrauschen.de: <a href="http://www.medienrauschen.de/archiv/wenn-blogger-in-kompakten-welten-denken/">&#8220;Wenn Blogger in kompakten WELTen denken&#8221;</a></li>
<li>der-probefahrer.de: <a href="http://daslebenistmeinponyhof.digital-dictators.de/2010/07/01/welt-kompakt-scrolling-edition-mitmach-erfahrungsbericht-weltkompakt-wk107/">&#8220;Mitmach Erfahrungsbericht&#8221;</a></li>
<li>derwebarchitekt.de: <a href="http://derwebarchitekt.de/welt-komptakt-die-scroll-edition/">&#8220;Welt Kompakt die Scroll-Edition&#8221;</a></li>
<li>gefuehlskonserve.de: <a href="http://www.gefuehlskonserve.de/die-scroll-edition-der-welt-kompakt-01072010.html">&#8220;Die Scroll-Editon der Welt Kompakt&#8221;</a></li>
<li>tvb.de: <a href="http://www.tvb.de/newsmeldung/datum/2010/06/30/blogger-machen-zeitung.html">&#8220;Blogger machen Zeitung&#8221;</a></li>
<li>turi2.de: <a href="http://www.turi2.de/2010/07/01/heute2-blogger-begrenzter-macht-welt-kompakt-8894769/">&#8220;Blogger mit begrenzter Macht bei der Welt Kompakt&#8221;</a></li>
<li>basicthinking.de: <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2010/07/01/welt-kompakt-scroll-edition-misslungener-versuch-zeigt-belanglosigkeit-des-webs/">&#8220;Misslungener Versuch zeigt Belanglosigkeit des Webs&#8221;</a></li>
<li>videopunks.de: <a href="http://www.videopunks.de/wie-springer-einige-blogger-verarscht">&#8220;Wie Springer einige Blogger verarscht&#8221;</a>#</li>
<li>meinungs-blog.de: <a href="http://www.meinungs-blog.de/erstellung-der-scroll-edition-fuer-welt-kompakt-in-berlin-5438">&#8220;Erstellung der Scroll-Edition für Welt Kompakt in Berlin&#8221;</a></li>
<li>butterflyfish.de: <a href="http://butterflyfish.de/kleinkram/heute-springer/">&#8220;Heute. Springer.&#8221;</a></li>
<li>juliastelzner.de: <a href="http://www.juliastelzner.de/blog/sonstiges/me-myself-and-the-scroll-edition/">&#8220;Me, myself and the Scroll-Edition&#8221;</a></li>
<li>gossipgirlz.de: <a href="http://www.gossipgirlz.de/2010/06/30/gossipgirlz-bei-der-scroll-edition-der-welt-kompakt-dabei-es-ist-mir-eine-grose-freude/">&#8220;Es ist mir eine große Freude&#8221;</a></li>
<li>Probefahrer Axel Kahl im <a href="http://blog.nw-news.de/blogspot/?p=2308">Interview</a> mit nw-news.de</li>
<li>und nochmal <a href="http://www.welt.de/videos/webwelt/article8249037/So-sieht-die-WELT-KOMPAKT-der-Blogger-aus.html">ich</a> auf welt.de im Videointerview (ab Minute 1:11)</li>
<li>robertbasic.de: <a href="http://www.robertbasic.de/2010/07/scroll-edition-pro-und-contra/">&#8220;Scroll-Edition: Pro und Contra&#8221;</a></li>
<li>gossipgirlz: <a href="http://www.gossipgirlz.de/2010/07/05/die-welt-kompakt-und-unsere-scrolledition-was-habt-ihr-alle-denn-erwartet/">&#8220;Was habt ihr denn alle erwartet?&#8221;</a></li>
<li>Frank Schmiechen: <a href="http://frankschmiechen.wordpress.com/2010/07/05/beschimpfungen-aller-art/">&#8220;Beschimpfungen aller Art&#8221;</a></li>
<li>amypink.com: <a href="http://www.amypink.com/2010/07/the-world-is-upside-down/">&#8220;Die Welt steht Kopf&#8221;</a></li>
<li>Frank Schmiechen im Interview mit meedia.de: <a href="http://meedia.de/nc/details-topstory/article/wir-haben-im-verlag-viele-fans_100028984.html">&#8220;Wir haben im Verlag viele Fans&#8221;</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://boschblog.de/2010/07/03/journalisten-sind-auch-nur-menschen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>9</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Weizen-Waldi vs. Lindenstraße</title>
		<link>http://boschblog.de/2010/06/27/weizen-waldi-vs-lindenstrasse/</link>
		<comments>http://boschblog.de/2010/06/27/weizen-waldi-vs-lindenstrasse/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 27 Jun 2010 18:00:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bosch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[#wm10]]></category>
		<category><![CDATA[Anne Will]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestagswahl]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[FIFA]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<category><![CDATA[Gün]]></category>
		<category><![CDATA[Lindenstraße]]></category>
		<category><![CDATA[Tatort]]></category>
		<category><![CDATA[TV]]></category>
		<category><![CDATA[Waldemar Hartmann]]></category>
		<category><![CDATA[Weißbier]]></category>
		<category><![CDATA[Weißen-Waldi]]></category>
		<category><![CDATA[Weizenbier]]></category>
		<category><![CDATA[Weltmeisterschaft]]></category>
		<category><![CDATA[WM]]></category>
		<category><![CDATA[Worldcup]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.boschblog.de/?p=2365</guid>
		<description><![CDATA[Gerade eben war ich dem Fußballzirkus gegenüber noch versöhnlich gestimmt – und nun das. Wann hat man so etwas schon erlebt? Und ich rede nicht vom 4:1-Sieg der Deutschen Nationalmannschaft gegen England. Ich rede davon, dass die ARD einfach die &#8230; <a href="http://boschblog.de/2010/06/27/weizen-waldi-vs-lindenstrasse/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.boschblog.de/wp-content/uploads/2010/06/weizenwaldi_100627.jpg" rel="shadowbox[sbpost-2365];player=img;" title="Weizenwaldi"><img class="alignnone size-full wp-image-2368" title="Weizenwaldi" src="http://www.boschblog.de/wp-content/uploads/2010/06/weizenwaldi_100627.jpg" alt="" width="640" height="427" /></a></p>
<p>Gerade eben war ich dem Fußballzirkus gegenüber noch <a title="Fernsehschirm auf boschblog.de" href="http://www.boschblog.de/2010/06/27/fernsehschirm/">versöhnlich</a> gestimmt – und nun das. Wann hat man so etwas schon erlebt? Und ich rede nicht vom <a href="http://www.spreeblick.com/2010/06/27/deutschland-england/">4:1-Sieg</a> der Deutschen Nationalmannschaft gegen England. Ich rede davon, dass die ARD einfach die <a title="Wikipedia: Lindenstraße" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lindenstra%C3%9Fe">Lindenstraße</a> ausfallen lässt, um <a title="Waldemar Hartmann im Gespräch mit Rudi Völler auf YouTube" href="http://www.youtube.com/watch?v=V0xIECkaMVA">Weizen-Waldi</a> mit einem Box-Trainer und einem Schlagersänger Belanglosigkeiten über Fußball sprechen zu lassen. Als hätte es in den letzten und noch folgenden Tagen nicht noch ausreichend Gelegenheit dafür gehabt?</p>
<p>Das hat es in fünfundzwanzig Jahren Seriengeschichte nicht einmal bei Bundestagswahlen gegeben – und das war erst das Achtelfinale. Was soll passieren, wenn die Deutschland bis zum Endspiel vorrückt? Wird dann Anne Will ausfallen, die Tagesschau oder wird man gar Günther Jauch wieder absagen? So nicht, liebe ARD, dafür zahlen wir keine Gebühren!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://boschblog.de/2010/06/27/weizen-waldi-vs-lindenstrasse/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>16</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Gerhard Schröder: gefragt wie selten</title>
		<link>http://boschblog.de/2008/09/15/gerhard-schroeder-gefragt-wie-selten/</link>
		<comments>http://boschblog.de/2008/09/15/gerhard-schroeder-gefragt-wie-selten/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 15 Sep 2008 10:57:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bosch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Gerhard Schröder]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[Springer]]></category>
		<category><![CDATA[Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Welt am Sonntag]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.boschblog.de/2008/09/15/gerhard-schroeder-gefragt-wie-selten/</guid>
		<description><![CDATA[(aus &#8220;Welt am Sonntag&#8221; vom 14. September 2008) Die meisten Sonntagszeitungen haben einen eher unterhaltenden Charakter, sind jedoch meist überflüssig. Das Springer-Blatt &#8220;Welt am Sonntag&#8221; war gestern sogar unschlüssig: Während auf der einen Seite sowohl Sozialdemokraten als auch Bosse und &#8230; <a href="http://boschblog.de/2008/09/15/gerhard-schroeder-gefragt-wie-selten/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://flickr.com/photos/bosch_hh/2859439912/"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3064/2859439912_458c1675f8_o.jpg" align="top" height="310" width="615" /></a><br />
<small>(aus &#8220;Welt am Sonntag&#8221; vom 14. September 2008)</small></p>
<p>Die meisten Sonntagszeitungen haben einen eher unterhaltenden Charakter, sind jedoch meist <a href="http://www.boschblog.de/2007/01/28/sonntag-ohne-zeitung/" title="Sonntag ohne Zeitung">überflüssig.</a> Das Springer-Blatt &#8220;Welt am Sonntag&#8221; war gestern sogar unschlüssig:</p>
<p>Während auf der einen Seite sowohl Sozialdemokraten als auch Bosse und Stars den Altkanzler umjubeln und vor dessen &#8220;unheimliche Rückkehr&#8221; gewarnt wird, ist er ein paar Seiten später längst in der politischen Bedeutungslosigkeit versunken.</p>
<p>boschblog.de meint: Die &#8220;Welt am Sonntag&#8221; brauchen wir noch weniger als eine Rückkehr des Gerhard S. Wen wundert es, dass sich vor allem die jungen Leser von Zeitungen <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/die-zeitungen-luegen-wie-gedruckt/" title="Stefan Niggemeier: Die Zeitungen lügen wie gedruckt">abwenden</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://boschblog.de/2008/09/15/gerhard-schroeder-gefragt-wie-selten/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>re:publica. Eine Konferenz.</title>
		<link>http://boschblog.de/2008/04/09/republica-eine-konferenz/</link>
		<comments>http://boschblog.de/2008/04/09/republica-eine-konferenz/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 09 Apr 2008 17:18:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bosch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Einkaufen]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[re-publica08]]></category>
		<category><![CDATA[rp08]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Bernhard]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.boschblog.de/2008/04/09/republica-eine-konferenz/</guid>
		<description><![CDATA[Drei Tage Berlin: Podiumsgespräche, Gezwitscher und Begegnungen &#8211; in dieser Reihenfolge. Obwohl die re:publica ganze drei Tage in den Terminkalendern der teilnehmenden Netzbewohner in Anspruch nahm, war die Zeit knapp bemessen. Oft blieb nur wenig Raum für Diskussionen, aber vielleicht &#8230; <a href="http://boschblog.de/2008/04/09/republica-eine-konferenz/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://farm4.static.flickr.com/3048/2401203522_1220cf8000.jpg" alt="Thomas Bernhard" align="top" height="375" width="500" /></p>
<p>Drei Tage Berlin: <a href="http://programm.re-publica.de/2008/index.de.html" title="re:publica'08: Programm">Podiumsgespräche</a>, <a href="http://twitter.com/bosch" title="twitter:bosch">Gezwitscher</a> und <a href="http://www.julieparadise.de/2008/04/09/rauberpistole-oder-was-vom-abend-ubrigblieb/" title="Julie Paradise: Räuberpistole oder was vom Abend übrigblieb">Begegnungen</a> &#8211; in dieser Reihenfolge. Obwohl die re:publica ganze drei Tage in den Terminkalendern der teilnehmenden Netzbewohner in Anspruch nahm, war die Zeit knapp bemessen. Oft blieb nur wenig Raum für Diskussionen, aber vielleicht war dieser auch gar nicht erforderlich. Die immer selben Diskussionsteilnehmer treffen auf die immer selben Fragesteller zu den immer selben Themen. Selbstredend findet auch dies vor den immer selben Zuschauern statt; das kann den Diskussionsbedarf schon einschränken, trübt aber meine Freude an dieser wunderbaren Konferenz nicht im geringsten. Da alle Panels ausführlich in Bild und Ton <a href="http://re-publica.de/08/2008/04/05/die-video-dokumentation-der-republica%c2%b408/" title="re:publica'08: Dokumentation der Panels">dokumentiert</a> wurden, habe ich die Gelegenheit genutzt, um den <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/05/blogmonetarisierung-soll-kann-darf-man-mit-blogs-auch-geld-verdienen-republica08-iii/" title="wissenswerkstatt.net">einen</a> oder <a href="http://www.ohwhataworld.de/?p=2543" title="Oh, what a World">anderen</a> (und <a href="http://blog.paulinepauline.de/" title="paulinepauline">die</a> und <a href="http://blog.metaroll.de/2008/04/06/greenpeace-hat-ganz-viele-geile-kampagnen-digital-advocacy-auf-der-republica-2008/" title="Benedikt Köhler">den</a> und <a href="http://schokodinatorin.de/" title="Schokodinatorin">die</a> und <a href="http://logpä.de/?p=294" title="Logopäde">den</a> und <a href="http://www.kriegs-recht.de/bloggen-recht-vortragsfolien-von-der-republica08/" title="kiegs-recht.de">den</a> und <a href="http://www.i-jeriko.de/" title="i-jeriko">den</a> und alle, die ich vergessen habe zu erwähnen) Insnetzschreiber zu treffen &#8211; und diese erfreulichen Erfahrungen nehme ich von der re:publica&#8217;08 mit nach Hause. Den vor Ort aufgezeichneten <a href="http://hamburger-zum-mittag.de/2008/04/04/hzm-014-mit-bosch-ohne-sven-von-der-republica08/" title="Hamburger zum Mittag: fast live von der re:publica'08">Podcast</a> indes übergebe ich hiermit der an ihm interessierten Minderheit.</p>
<p>Wieder daheim angekommen, nutze ich die erste Gelegenheit, mich zur Regeneration den alten Medien zuzuwenden und suche ein <a href="http://www.boschblog.de/2007/04/10/antiquariat/" title="Antiquariat">Antiquariat</a> auf. Zum ersten Mal in meinem Dasein als Konsument mache ich die Erfahrung, dass man Verkäufer unglücklich machen kann, indem man eine von ihnen feilgebotene Ware erwirbt. In diesem Fall handelt es sich um drei sehr preiswert erstandene Erstausgaben <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Bernhard" title="Wikipedia: Thomas Bernhard">Thomas Bernhard</a>s, welche der Mann an der Kasse, wie er mir mit einer kleinen Träne im Auge erzählt, auch gern selbst erworben hätte, so er sie denn rechtzeitig entdeckt hätte. <em>Des einen Freud, des anderen Leid</em>, denke ich, während ich mich ob des Schnäppchens beschwingt von dem Verkäufer verabschiede, welcher mir wiederum etwas gequält einen schönen Tag wünscht.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://boschblog.de/2008/04/09/republica-eine-konferenz/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>9</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>BILDblogger für einen Tag</title>
		<link>http://boschblog.de/2007/12/20/bildblogger-fuer-einen-tag/</link>
		<comments>http://boschblog.de/2007/12/20/bildblogger-fuer-einen-tag/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 20 Dec 2007 21:51:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bosch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Blogosphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Harald]]></category>
		<category><![CDATA[Hausmitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Martenstein]]></category>
		<category><![CDATA[Meta]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.boschblog.de/2007/12/20/bildblogger-fur-einen-tag/</guid>
		<description><![CDATA[Mitten in der Nacht klingelt das Telefon und weckt mich jäh aus meinen süßesten Bloggerträumen. boschblog (noch sehr verschlafen): &#8220;Redaktion boschblog, ich höre.&#8221; BILDblog: &#8220;Redaktion BILDblog, guten Morgen, Herr Kollege. Wir brauchen dringend Ihre Unterstützung. Harald Martenstein wollte heute einen &#8230; <a href="http://boschblog.de/2007/12/20/bildblogger-fuer-einen-tag/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="mein Gastbeitrag auf BILDblog" href="http://www.bildblog.de/?page_id=2686"><img src="http://www.bildblog.de/wp-content/1tag_krueger.gif" alt="" width="184" height="178" align="left" hspace="10" /></a>Mitten in der Nacht klingelt das Telefon und weckt mich jäh aus meinen süßesten Bloggerträumen.</p>
<p>boschblog (noch sehr verschlafen): &#8220;Redaktion boschblog, ich höre.&#8221;<br />
BILDblog: &#8220;Redaktion BILDblog, guten Morgen, Herr Kollege. Wir brauchen dringend Ihre Unterstützung. <a title="wikipedia: Harald Martenstein" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Martenstein">Harald Martenstein</a> wollte heute einen Beitrag für uns schreiben. Nun ist der aber leider krank geworden.&#8221;<br />
boschblog (noch immer verschlafen): &#8220;Und was soll ich dagegen machen?&#8221;<br />
BILDblog: &#8220;Sie müssen für ihn einspringen, bitte. Sie können uns jetzt nicht hängen lassen.&#8221;</p>
<p>Ganz so war es natürlich nicht. Gestern <a title="BILDblogger für einen Tag gesucht" href="http://www.bildblog.de/bbf1t">suchte</a> das BILDblog allerdings tatsächlich im Rahmen seiner <a title="Die große BILDblog-Adventsaktion" href="http://www.bildblog.de/2634/die-grosse-bildblog-adventsaktion">Adventsaktion</a> nach einer Vertretung für den verhinderten ZEIT-Kolumnisten. Da auch ich Bild-Chefredakteur <a title="In diesem Artikel findet sich das  Bild einer Rückansicht der Schmalzlocke Kai Diekmanns." href="http://www.boschblog.de/2007/05/04/daniel-richter-superstar/">Kai Diekmann am liebsten von hinten</a> sehe, fühlte ich mich natürlich berufen. Zu meiner großen Überraschung wurde ich schließlich als einer von drei Kandidaten unter über 70 Bewerbern ausgewählt, heute einen <a title="mein Gastbeitrag auf BILDblog" href="http://www.bildblog.de/?page_id=2686">Gastbeitrag</a> für das BILDblog zu verfassen, was mir nicht nur großes Vergnügen, sondern auch die Qual einer mehr als einstündigen Lektüre der Bild bescherte. Was für einen Großteil der Bevölkerung wie <a title="wikipedia: Homöopathie" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hom%C3%B6opathie">Homöopathie</a> klingt, war für mich nah an der <a title="wikipedia: letale Dosis" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Letale_Dosis">letalen Dosis</a>.</p>
<p>Harald Martenstein wünsche ich auf diesem Wege noch einmal baldige Genesung &#8211; und mir ab morgen wieder die gewohnte Qualitätszeitung auf dem Frühstückstisch.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://boschblog.de/2007/12/20/bildblogger-fuer-einen-tag/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>9</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Immerwährende Themen</title>
		<link>http://boschblog.de/2007/12/02/immerwaehrende-themen/</link>
		<comments>http://boschblog.de/2007/12/02/immerwaehrende-themen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 02 Dec 2007 10:20:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bosch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.boschblog.de/2007/12/02/immerwaehrende-themen/</guid>
		<description><![CDATA[Photo: adactio Regionalzeitungsredakteur müsste man sein. Dann gingen einem die Themen niemals aus, selbst wenn man nicht in Berlin, Hamburg oder München tätig ist, sondern in Castrop-Rauxel oder Buxtehude schafft. Ein Blick auf das Kalenderblatt, ein zweiter auf das Thermometer &#8230; <a href="http://boschblog.de/2007/12/02/immerwaehrende-themen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/adactio/317171599/" title="flickr: Weihnachtsmarkt"><img src="http://farm1.static.flickr.com/111/317171599_8dfa3b0e0b.jpg" title="Weihnachtsmarkt" alt="Weihnachtsmarkt" align="top" height="375" width="500" /></a><br />
<small>Photo: <a href="http://www.flickr.com/photos/adactio/" title="flickr: adactio">adactio</a></small></p>
<p>Regionalzeitungsredakteur müsste man sein. Dann gingen einem die Themen niemals aus, selbst wenn man nicht in Berlin, Hamburg oder München tätig ist, sondern in Castrop-Rauxel oder Buxtehude schafft. Ein Blick auf das Kalenderblatt, ein zweiter auf das Thermometer und schon sind auskömmliche Auflagenzahlen garantiert.</p>
<p>So wie jetzt, Anfang Dezember, wenn sich alle Jahre wieder nicht nur die Türen der Adventskalender öffnen, sondern auch die zahllosen Weihnachtsmarktsbudenbetreiber hektoliterweise minderwertige Weinerzeugnisse mit geheimnisvollen Gewürzmischungen versetzen, und diese dann so stark erhitzen, bis kaum noch ein Konsument dieses Gebräus bemerkt, wie unerbittlich dieser gaumenbeleidigende Brauch die letzten verbliebenen Geschmacksnerven abtötet. Einzig für die Lokalpresse ist dies ein Grund zur Freude. Seitenweise Berichterstattung über die angeblich besten Weihnachtsmärkte der Stadt lassen regionale Postillen wie von Geisterhand auf einen beachtlichen Umfang anschwellen und die Kassen der Zeitungsverlage süß wie selten klingeln. Blatt für Blatt strahlen uns in der besinnlichen Vorweihnachtszeit die sichtlich angeheiterten Arbeitskollegen Hans (35) und Franz (37) an und teilen uns nicht nur mit, wo es den ihrer Meinung nach schmackhaftesten Glühwein gibt, sondern auch, auf welchem der Budendörfer sich am einfachsten Damenbekanntschaften schließen lassen. Dem wollen natürlich die BWL-studierenden Freundinnen Ina (19), Nina (21) und Bettina (22), welche allesamt mit lustig blinkenden Weihnachtsmannmützen verziert sind, in nichts nachstehen und empfehlen uns ungefragt einen ganz anderen &#8220;Glühmarkt&#8221;, auf dem immer &#8220;so eine tolle ausgelassene Atmosphäre ist&#8221;. Dann folgen mit weiteren &#8220;heißen Tipps&#8221; noch ein frischverliebtes Pärchen, ein lustiger Kegelklub und ein Landfrauenverein aus dem Umland &#8211; für jeden Geschmack gibt es den passenden Weihnachtsmarkt, obwohl sich die Märkte, abgesehen von unterschiedlichen Standorten, für den nüchternen Betrachter durch nichts unterscheiden wollen.<span id="more-127"></span></p>
<p>Wohl dem, der in einer Großstadt mit ganz vielen Weihnachtsmärkten Lokalredakteur sein darf, da füllen sich die Zeitungsseiten wie von ganz allein. Sollte der zuständige Weihnachtsredakteur in der Hautpsaison unter einem kurzzeitigen Kreativitätstief leiden, so kann er einfach der Weihnachtsmarktsberichtserstattung des vergangenen Jahres ein paar aktuelle Bilder mit der diesjährigen Weihnachtsmarktsglühweintassenkollektion beifügen und das Ganze noch einmal in den Druck geben. Seine Abonnenten und Leserbriefschreiber werden es ihm bestimmt auch in diesem Jahr wieder danken.</p>
<p>Ist das etwa schon alles? Nein, noch lange nicht. Es gibt &#8211; wie in jedem Jahr &#8211; noch weitere bewegende Themen abzufackeln: Haben Sie eigentlich einen Adventskalender, und womit befüllen Sie die geputzten Nikolausstiefel? Wie laut klingeln in diesem Jahr an den Adventssamstagen die Kassen der Einzelhändler (ein tolles Thema für vier Wochen, darüber freut sich auch der Chefredakteur)? Und wie wäre es mit ein paar Umfragen, um das Blatt zu garnieren? Sind Sie eigentlich auch in der Vorweihnachtszeit so gestresst oder geht es bei Ihnen besinnlich zu? Was schenken Sie in diesem Jahr Ihren Liebsten und wieviel Geld geben Sie für Geschenke aus? Gehen Sie am Heiligabend in die Kirche? Weihnachtsgans, Karpfen blau oder Würstchen mit Kartoffelsalat &#8211; was kommt bei Ihnen Weihnachten auf den Tisch? Genug der Umfragen, jetzt noch ein paar ganz investigativ recherchierte Artikel: So feiert in diesem Jahr die B- und C-Prominenz das Weihnachtsfest. Was nicht fehlen darf, sind natürlich ausführliche Berichte über die Kursentwicklung an den Tannenbaumbörsen sowie Hinweise zur Nadelvermeidung und die zehn besten Löschtipps für in Brand geratene Weihnachtsbäume. Und kennen Sie eigentlich noch traditionelle Weihnachtslieder oder Gedichte? Nein? Dann haben wir hier etwas für Sie: Ganz exklusiv &#8211; eine fünfseitige Sonderbeilage mit den schönsten Gedichten und Lieder zum heiligen Fest. Und dazu für unsere Leser noch die besten Spendenkontonummern für wohltätige Zwecke auf zwei Seiten. Ebenfalls ganz exklusiv natürlich.</p>
<p>So, Weihnachten ist jetzt geschafft. Was für ein Stress, denkt sich der Lokalschreiber, aber jetzt droht schon der Jahreswechsel mit bewegender und unvermeidlicher Themenvielfalt: Fahren Sie Silvester in den Urlaub oder bleiben Sie zuhause? Gehen sie fein aus oder feiern Sie auf dem heimischen Sofa mit guten Freunden in das neue Jahr? Fondue oder nicht Fondue? Brot statt Böller oder umgekehrt &#8211; das sind in den letzten Tagen die blattfüllenden und auflageentscheidenen Fragen.</p>
<p>So, jetzt aber wirklich, das Jahr ist geschafft. Endlich. Aber nach dem Jahr ist vor dem Jahr und auch für das &#8220;frohe Neue&#8221; hat die Redaktion wieder ein paar supertolle brandheiße Themen für ihre treue Leserschaft gefunden. Der erste Schnee, der erste Sonnenstrahl des Jahres, der späte Schnee, der kalendarische Frühlingsbeginn, der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schw%C3%A4ne#Schw.C3.A4ne_und_der_Mensch" title="wikipedia: Schwäne und der Mensch">Schwanenvater setzt die Schwäne</a> aus (Achtung: nur in Hamburg), der Osterspaziergang, die ersten Frühlingsgefühle (wieder seitenweise frisch verliebte turtelnde Paare auf romantischen Spaziergängen; Fotograf mitnehmen, nicht vergessen). Ach, ist das alles schön. Und dann noch der Beginn der Freibadsaison, das Ende der Freibadsaison, die letzten Cabriofahrer mit offenem Verdeck, die fallenden Blätter im Herbst, der herrliche Altweibersommer, der Schwanenvater holt die Schwäne wieder ein (auch nur in Hamburg), der goldene Oktober, und dann irgendwann droht schon wieder der nächste Weihnachtsmarkt.</p>
<p>Und wenn wirklich einmal alle Stricke reißen sollten, und keines der erwähnten Großereignisse gerade auf dem Plan steht, dann hilft dem findigen Journalisten noch immer der Vergleich der aktuellen Temperaturen und Niederschlagsmengen mit dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hundertj%C3%A4hriger_Kalender" title="wikipedia: Hundertjähriger Kalender">hundertjährigen Kalender</a> aus der Klemme.</p>
<p>Lokalreporter sein, was für ein Leben &#8211; Zeitungsleser sein, was für eine Qual &#8230;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://boschblog.de/2007/12/02/immerwaehrende-themen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>12</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Versuch eines medienkritischen Gedichts</title>
		<link>http://boschblog.de/2007/07/27/versuch-eines-medienkritischen-gedichts/</link>
		<comments>http://boschblog.de/2007/07/27/versuch-eines-medienkritischen-gedichts/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 27 Jul 2007 14:10:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bosch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrik]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.boschblog.de/2007/07/27/versuch-eines-medienkritischen-gedichts/</guid>
		<description><![CDATA[Potter, Simpsons, Dalai Lama sind die Helden dieser Tage, Vattenfall und Fahrradfahra* brachten jüngst das Volk in Rage. Doch nur ein paar Wochen später, sind es wieder Volksvertreter, Sex-Skandale, schwarze Kassen, die uns nicht in Ruhe lassen. Neue Helden müssen &#8230; <a href="http://boschblog.de/2007/07/27/versuch-eines-medienkritischen-gedichts/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Potter, Simpsons, Dalai Lama<br />
sind die Helden dieser Tage,<br />
Vattenfall und Fahrradfahra*<br />
brachten jüngst das Volk in Rage.</p>
<p>Doch nur ein paar Wochen später,<br />
sind es wieder Volksvertreter,<br />
Sex-Skandale, schwarze Kassen,<br />
die uns nicht in Ruhe lassen.</p>
<p>Neue Helden müssen her:<br />
das Sommerloch droht bald.<br />
Wie wär&#8217;s mit einem neuen Bär?<br />
Sein Schicksal ließe niemand kalt.</p>
<p>Ob nun ein Bruno oder Knut<br />
- der Auflage tut&#8217;s gut.<br />
Der Bär als Sau durch&#8217;s Dorf getrieben,<br />
die Zeitungsmacher werden&#8217;s lieben.</p>
<p><small>* Anmerkung des Dichters: Die Fahrradfahrer haben sich so blödgedopt, dass ihnen sämtliche für Orthographie zuständige Gehirnzellen abgestorben sind. Das ist in diesem Fall nicht weiter tragisch, so reimt sich das Gedicht wenigstens. </small></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://boschblog.de/2007/07/27/versuch-eines-medienkritischen-gedichts/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>16</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ein Fall für zwei</title>
		<link>http://boschblog.de/2007/07/21/ein-fall-fuer-zwei/</link>
		<comments>http://boschblog.de/2007/07/21/ein-fall-fuer-zwei/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 20 Jul 2007 23:30:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bosch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Ein Fall für Zwei]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Krimi]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.boschblog.de/2007/07/21/ein-fall-fuer-zwei/</guid>
		<description><![CDATA[Vorspann: Dum-di-dum, Dum-di-dum-di-dum, Dum-di-dum-di-dum, Dum-di-dum, Da-da-da-da-da-dap-da-da-da &#8230; (Kameraschwenk auf die Skyline von Frankfurt am Main.) Prolog: Die Rechtsanwälte kommen und gehen, aber Privatdetektiv Josef Matula (gespielt von Claus Theo Gärtner) trägt immer noch seine alte Wildlederjacke. Hauptteil: Zuerst wird immer &#8230; <a href="http://boschblog.de/2007/07/21/ein-fall-fuer-zwei/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Vorspann:</strong> Dum-di-dum, Dum-di-dum-di-dum, Dum-di-dum-di-dum, Dum-di-dum, Da-da-da-da-da-dap-da-da-da &#8230; (Kameraschwenk auf die Skyline von Frankfurt am Main.)</p>
<p><strong>Prolog:</strong> Die Rechtsanwälte kommen und gehen, aber Privatdetektiv Josef Matula (gespielt von <a title="Homepage von Claus Theo Gärtner" href="http://www.claustheogaertner.de/page/Template.aspx?dsphtml=true&amp;ItemID=603&amp;mid=908&amp;tabindex=1&amp;tabid=587">Claus Theo Gärtner</a>) trägt immer noch seine alte Wildlederjacke.</p>
<p><strong>Hauptteil:</strong> Zuerst wird immer jemand erschossen, ein Tatverdächtiger ist aber zum Glück sofort zur Hand und wird umgehend von der Polizei festgenommen. Ein Angehöriger des Tatverdächtigen wartet bereits bei Sekretärin Helga und trinkt Kaffee, als der Strafverteidiger seine Kanzlei betritt. Der Angehörige bittet den Rechtsanwalt, die Verteidigung zu übernehmen, der Rechtsanwalt zögert zunächst und muss sich das noch einmal genau überlegen. [Variation: Rechtsanwalt kennt den Tatverdächtigen bereits seit vielen Jahren, in diesen Fällen besteht kein Zweifel, dass er die Verteidigung übernimmt.] Matula kommt zufällig vorbei, er ist wieder knapp bei Kasse und benötigt dringend einen neuen Auftrag. Schließlich trägt er bereits seit über zwanzig Jahren dieselbe Wildlederjacke und will sich endlich mal eine neue kaufen, außerdem muss er wieder seine Miete bezahlen. Der Rechtsanwalt zeigt Matula eine Zeitung mit großen Buchstaben, in der bereits ausführlich über die Tat berichtet wird. Matula grinst debil und bestellt in Gedanken schon die neue Lederjacke.</p>
<p>Der Rechtsanwalt trifft den Tatverdächtigen in dessen Zelle und entscheidet nach gründlicher Abwägung aller Fakten, das Mandat zu übernehmen.<span id="more-106"></span> Matula schnüffelt im persönlichen Umfeld sowohl des Opfers als auch des Tatverdächtigen herum, während Letzterer dem Untersuchungsrichter vorgeführt wird. Die Kriminalpolizei hat belastende Beweise gefunden, der Mandant indes hat seinem Anwalt entscheidende Informationen vorenthalten. Der Rechtsanwalt überlegt, das Mandat daraufhin niederzulegen, verwirft aber diesen Gedanken unverzüglich. Selbstverständlich verbleibt der Tatverdächtige in Untersuchungshaft, schließlich ist er nicht das erste Mal mit dem Gesetz in Konflikt geraten. Matula ist währenddessen natürlich nicht untätig: Er entdeckt eine heiße Spur und findet im Umfeld des Tatverdächtigen eine weitere verdächtige Person. Alles scheint zu passen, die verdächtige Person hat ebenfalls ein starkes Motiv für die Tat. Doch da bekommt Matula plötzlich bei seinen Ermittlungen von hinten eins übergebraten. Privatdetektiv zu sein ist ganz schön gefährlich &#8211; wie gut, dass er sich nicht die schöne Wildlederjacke dabei zerrissen hat.</p>
<p><strong><a title="wikipedia: Retardierendes Moment" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Retardierendes_Moment">Retardierendes Moment</a>:</strong> Während alle Indizien darauf hindeuten, dass die von Matula aufgespürte zweite Person die Tat begangen hat, war es in Wirklichkeit eine bis zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht auffällig in Erscheinung getretene dritte Person. Auf den letzten Drücker kommen der Rechtsanwalt sowie sein treuer Ermittler mit der Wildlederjacke vollkommen unabhängig voneinander auf die Lösung des Falles. Als sich beide von den von ihren Augen gefallenen Schuppen befreit haben, stellen sie unter Einsatz ihres Lebens den wahren Täter und übergeben ihn der Kriminalpolizei.</p>
<p><strong>Epilog: </strong> Der ursprünglich Tatverdächtige kommt aus der Untersuchungshaft frei und ist seinem Rechtsanwalt unendlich dankbar. Helga bekommt von dem Unschuldigen einen Kasten Pralinen, die sie so gern mag, geschenkt. Matula kann seine nächste Miete bezahlen, kauft sich aber trotzdem keine neue Jacke.</p>
<p>Von <a title="wikipedia: Ein Fall für zwei" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ein_Fall_f%C3%BCr_zwei"><em>Ein Fall für zwei</em></a> wurden seit 1981 in 25 Staffeln über 200 Folgen immer desselben Drehbuches verfilmt. Lediglich die Namen der Nebendarsteller wurden in jeder Folge gewissenhaft ausgetauscht.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://boschblog.de/2007/07/21/ein-fall-fuer-zwei/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>18</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Sonntag ohne Zeitung</title>
		<link>http://boschblog.de/2007/01/28/sonntag-ohne-zeitung/</link>
		<comments>http://boschblog.de/2007/01/28/sonntag-ohne-zeitung/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 28 Jan 2007 21:52:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bosch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.boschblog.de/2007/01/28/sonntag-ohne-zeitung/</guid>
		<description><![CDATA[Das erste mal seit vielen Monaten habe ich am heutigen Sonntag keine Zeitung in der Hand gehabt. Ich hatte keine Zeit dafür und der sonntägliche Gang zum Kiosk meines Vertrauens entfiel somit. Obwohl der Hamburger Zeitungsmarkt am Wochenende seit Ende &#8230; <a href="http://boschblog.de/2007/01/28/sonntag-ohne-zeitung/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das erste mal seit vielen Monaten habe ich am heutigen Sonntag keine Zeitung in der Hand gehabt. Ich hatte keine Zeit dafür und der sonntägliche Gang zum Kiosk meines Vertrauens entfiel somit. Obwohl der <a href="http://www.wortfeld.de/2006/11/hamburger_sonntag/" target="_blank">Hamburger Zeitungsmarkt</a> am Wochenende seit Ende letzten Jahres im Neuerscheinungsrausch ist, greife ich mangels qualitativer Alternativen bevorzugt zur <a href="http://www.sonntagszeitung.de">Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung</a>. Aber auch bei deren Lektüre klingt mein Interesse zunehmend ab.<span id="more-36"></span></p>
<p>Beobachtet man das Geschehen in Deutschland und der Welt von Montag bis Samstag durchschnittlich intensiv, so finden sich in der Sonntagsausgabe neben Zusammenfassungen und Analysen des Wochengeschehens kaum nennenswerte Neuigkeiten. Aktuelle Nachrichten, die rechtzeitg vor Redaktionsschluss in die Ausgabe einfließen, werden einem am folgenden Montag, wenngleich vielleicht auch etwas kleingedruckter, erneut vorgesetzt. Die von den Medienmachern in die Welt gesetzte Mär von der Muße bei der sonntäglichen Lektüre bezweifle ich angesichts der umfangreichen samstags erscheinenden Wochenendausgabe, welche kaum an einem einzigen Tag vollständig studiert werden kann. Am Montag wiederum mag man den dicken Schinken vom Vortag, bei dem es sich im Prinzip um eine gewöhnliche, wenngleich auch etwas umfangreichere (sowohl was die Seitenzahl als auch den Einzelverkaufspreis angeht) Tageszeitung handelt, auch nicht mehr anfassen. Schließlich ist nichts so uninteressant wie die Zeitung vom voherigen Tag. Handelte es sich um eine <a href="http://www.zeit.de/" target="_blank">Wochenzeitung</a>, ja dann könnte man zumindest das Feuilleton, den Gesellschafts- und Wissenschaftsteil noch bis zum folgenden Samstag mit sich herumtragen und hin und wieder genussvoll darin blättern. Eine Sonntagszeitung stinkt jedoch bereits am Montag wie ein alter Fisch und muss umgehend der Entsorgung zugeführt werden.</p>
<p>Nach jahrelangem Stillstand hat in jüngster Zeit ein regelrechter <a href="http://www.ftd.de/technik/medien_internet/133771.html" target="_blank">Kampf</a> der Verlagshäuser um den Sonntagsleser begonnen. Auch die Süddeutsche Zeitung plant noch für dieses Jahr die Herausgabe eines Blattes. Der tägliche Leser wird meiner Meinung nach jedoch durch die Lektüre einer Sonntagsausgabe nicht besser informiert, allenfalls durch die stärkere Ausrichtung auf boulevardeske Themen besser unterhalten als unter der Woche. Ich werde mich künftig am Sonntag lieber wieder stärker einem guten Buch zuwenden.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://boschblog.de/2007/01/28/sonntag-ohne-zeitung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>9</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

