Abends ausgehen

Berghainbauwagen, Berlin-Friedrichshain

“Das ganze Unglück der Menschen rührt
allein daher, dass
sie nicht ruhig in
einem Zimmer zu bleiben vermögen.”

(Blaise Pascal)

Ein Club irgendwo in Berlin, elektronische Musik: Tanzende Menschen interessieren ihn immer weniger. – Selbst Frauen (mit Brüsten). Überhaupt Menschen. Auch schlimm zu diesen Anlässen: Gespräche.

Sie: “Und was machst du so? Also, ich meine tagsüber. Als Job?”
Er: “Was mit Beratung.”
Sie: “Ah toll, ich auch. Ist ja spannend. Erzähl doch mal. Was genau
berätst du denn so?” (Sie reißt ihre Augen so weit wie möglich auf.)
Er: “Kommunikation.”
Sie: “Oh, das merkt man gar nicht.” (Sie kichert.)
Er: “Mhh.”

Bauwagen

25 km/h, außen ein Ofenrohr mit Abdeckklappe und oben ein Runddach. Dient als Umkleidekabine, Aufenthalts- und Sozialraum oder Werkzeuglager. Oft gar nicht mal so grau. Meistens stehend inmitten von Staub, Lärm und Verkehrsbehinderungen (und nicht anders könnend); seltener: alternatives Wohnkonzept.

Ich weiß nicht warum, aber ich mag Bauwagen. Meine Sammlung findet sich hier.

Wedding

Ein Schlauch, ein Kleinkraftrad, ein Hinterhof, zwei Bauwagen — Wedding. “Der Wedding”, wie der Berliner zu sagen pflegt. Ein Ortsteil im Bezirk Mitte von Berlin; zentral gelegen und dennoch unspektakulär.

Meine Wedding Nights: schlaflos, aber trotzdem einsam.

Mehr Bilder hier und dort.