Alle Artikel mit dem Schlagwort: Buch

F wie Fail

Kommentare 11
Feuilleton

Manchmal lese ich Bücher und gelegentlich schreibe ich darüber. Die meisten Bücher, die mich interessieren, erwerbe ich im Buchhandel. Hin und wieder fordere ich bei Verlagen ein Rezensionsexemplar an. Weil Verlage okay finden, dass ich über ihre Bücher schreibe, schicken sie mir dann ein solches zu. Das ist ein feiner Zug, sie müssen das nicht tun. Daniel Kehlmanns neuen Roman F wollte mir der Verlag nicht zur Verfügung stellen. „Wir haben mit Beginn dieses Jahres […]

Irgendwas mit Smartphone-Romantik

Kommentare 4
Feuilleton

Ich würde das Buch gern mögen, untitled von Joachim Bessing, weil ich Pop, auch als Literatur, eigentlich ja mag. Rainald Goetz hat es in seiner unnachahmlichen Art in der Zeit gelobt, so sehr, dass ich Bessing, von dem ich noch nie auch nur eine einzige gute Zeile gelesen habe, eine Chance gebe. „Joachim Bessing hat mit untitled eine glühende Streitschrift für die Nervosität geschrieben, nicht nur für die Liebe, das auch, ein hysterisches Pamphlet für […]

Öffentlicher Bücherschrank

Kommentare 6
Feuilleton

Dass es um die kulturelle Daseinsvorsorge im kleinstädtischen Raum schlecht bestellt ist, ist ein offenes Geheimnis. Ausgerechnet die Gastwirte der Stadt haben sich zusammengetan, um der feuilletonistischen Ödnis Einhalt zu gebieten. Zwecks Reanimation der längsten Fußgängerzone Norddeutschlands haben sie in einer ausgemusterten Telefonzelle einen öffentlichen Bücherschrank initiiert.

Tschick

Kommentare 2
Feuilleton

Außenseiter sein, bescheuerte Eltern haben, in Mädchen verlieben, nicht zur Party eingeladen werden, Freund finden, Bild malen, alten Lada klauen, Musik hören, Wegfahren, Abenteuer erleben, fast küssen, Himbeeren essen, angeschossen werden, Unfall bauen, verhaftet werden, Ärger kriegen, nach Hause kommen, in den Pool springen. All das und noch viel mehr ist Tschick – ein Roman Wolfgang Herrndorf. Jeder, der das Buch gelesen hat, hat es gern getan und täte es jederzeit wieder. Ich auch.