Schlaftrunken

Frühmorgens schlaftrunken nachhause kommen. Auf dem Weg Begegnungen mit Nachtschwärmern und Flaschensammlern. Obschon es taghell ist, überall Suchende. Der eigene Gang so schleppend wie der der anderen. Auf dem Boden der U-Bahn verschüttetes Bier und Kotze. Scheinbar ankommen. In der Küche das restliche Pulver zusammenklauben und den dünnsten Kaffee der Welt kochen. Dann mit letzter Kraft das Hochbett erreichen. Müde sein und doch nicht schlafen können. – Gedankenkreisen. Und was man auch nicht weiß: Wie das alles noch werden soll.