5 Antworten

  • Hurra! Endlich kann ich mal kennerhaft/wichtigtuerisch anmerken, daß „ich einen Hype nicht verstehe“. Das mußte ich schon so ungemein oft lesen (fast so oft wie das mit der Schuld und dem ersten Stein werfen unter Guttenberg/Wulff-Artikeln…)

    Hier und heute, bei „Tocotronic“, issesdannmalsoweit.

  • Ach, „Tocotronic“ und die gloriose „Hamburger Schule“ wurden/werden gar nicht gehyped? Kein bißchen? Nirgends? Never ever? Wenn ich schon mal eine Floskel strapaziere, dann geht’s daneben?!

    Jo, das ist natürlich ganz bitter. :)

    • @FF Bei einem „Hype“ gibt es ja immer eine gewisse mitschwingende Flüchtigkeit. Die sogenannte Hamburger Schule jedoch hat die deutschsprachige Musiklandschaft nachhaltig verändert. Erstmalig sind um Blumfeld und Tocotronic herum Lieder mit anspruchsvollen Texten entstanden. Damit haben sie für nachfolgende Musikergenerationen einen Weg geebnet. Und auch wenn die Aufmerksamkeit für Musik aus der Hansestadt schon einmal größer war, so würde ich sie doch eher nicht als Hype bezeichnen wollen.

      • Verstehe! Allerdings sehe ich „flüchtiger Hype“ – „nachhaltige Veränderung“ nicht als Gegensatzpaar. In der „Pop-Musik“ erst recht nicht.

        Vieles, was für die jeweiligen Zeitgenossen wie eine nachhaltige Veränderung aussah, erwies sich als ausgesprochen flüchtiger Hype. Und umgekehrt!

        So, genug Klugscheißerei für heute. ;-)

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