Daniel Richter Superstar

Ausstellungseröffnung Daniel Richter
Großes Presseaufgebot und sich gegenseitig auf die Füße tretende Besucher anlässlich der Eröffnung der Daniel Richter-Ausstellung in der Hamburger Kunsthalle.

Wieder einmal hat die Hansestadt Hamburg ein großes Kunstereignis zu feiern. Daniel Richter zeigt seit gestern erstmalig in der Galerie der Gegenwart der Hamburger Kunsthalle im Rahmen einer großen Werkschau Bilder aus den letzten zwölf Jahren seines Schaffens. Die Farbe des jüngsten Werkes ist noch nicht einmal getrocknet, da es erst zwei Tage vor Eröffnung der Ausstellung fertiggestellt wurde, aber die Medien haben sich bereits im Vorfeld mit Berichten überschlagen. Wie Kurator Christoph Heinrich in seiner auf den Punkt gebrachten Rede ganz richtig bemerkte, ging es bei der Berichterstattung tatsächlich viel weniger um die Frage „Warum ist das eigentlich gute Kunst?“, sondern vielmehr um den glamourösen Aufstieg des Mittvierzigers. Auflagesteigernd lässt sich Richters Geschichte erzählen, die im alternativen Milieu der besetzten Hafenstraße beginnt und ihren vorläufigen Höhepunkt in der aktuellen Ausstellung in der ehrwürdigen Hamburger Kunsthalle findet. Nicht unerwähnt bleiben darf dabei natürlich, dass die Bilder des Meisters mittlerweile Höchstpreise von 500.000 Euro erreichen, er in Hamburg wohnt und in Berlin sein Atelier hat, nebenbei noch ein Plattenlabel besitzt und ganz junger Vater ist.

Erwin Wurm macht aus bosch ein Kunstwerk

One Minute Sculpture
bosch ist ein exklusives Kunstwerk. Nur eine Minute lang.

Ist es Kunst, für eine Minute ein Brett auf dem Rücken zu tragen, sich an eine Wand zu lehnen und dabei politisch unkorrekt in der Nase zu bohren oder den Kopf in einen Kühlschrank zu stecken? Eindeutig ja. Im Rahmen der von dem österreichischen Künstler Erwin Wurm gestalteten One Minute Sculptures kann jedermann mit ganz einfachen Hilfsmitteln den kreativen Prozess vervollständigen und sich für kurze Zeit in ein Kunstwerk verwandeln. Wie sehr das rockt, hat bereits die kalifornische Band Red Hot Chili Peppers in ihrem Musikvideo zu Can’t Stop vorgemacht, welches von den Skulpturen Erwin Wurms inspiriert wurde.

Stöckchen 2.0

Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, mein Blog freizuhalten von allem Gerede über Technik. Zum einen gibt es bereits eine schier unübersichtliche Anzahl von Blogs, die sich mit diesen Webgeschichten befassen und zum anderen habe ich als technischer Laie und Endbenutzer zu wenig Ahnung von diesen Dingen. Da es aber die Höflichkeit gebietet, will ich dieses technische Stück Holz, welches mir Stefan zugeworfen hat, auffangen und nach bestem Wissen und Gewissen bearbeiten.

Nutzt Du Social Bookmarking/Networking Seiten wie Digg, Yigg, Mister Wong oder Del.Icio.Us? Wenn ja, welche?

Ja, ich nutze derzeit del.ico.us recht aktiv. Das klang so köstlich und ist darüber hinaus auch die erste Social Bookmarking-Seite, die mir über den Weg gelaufen ist. Allerdings nutze ich es weniger zum Austausch von Links, sondern mehr als Merkzettel für interessante Internetseiten. Schön ist, dass ich darauf von überall zugreifen kann. Bei Mister Wong habe ich mich angemeldet. Interessant ist hier, dass dort viele Verweise auf deutschsprachige Angebote zu finden sind. Mit Blick hierauf könnte Mister Wong bei mir bald die Nase vorn haben.

Yigg und Digg und wie sie alle heißen nutze ich nicht. Die wichtigen Nachrichten und ganz großen Dinge können im Prinzip gar nicht an einem vorbeigehen. Der ganze Rest wird dort oft zu sehr hochgejubelt.

Schaust Du Dir Videos bei Videoportalen wie YouTube, Sevenload oder DailyMotion an? Wenn ja, was für Videos guckst Du Dir meistens an?

Ja, ich habe auf YouTube einige interessante Jazzgitarristen abonniert. Ansonsten kann man gerade, wenn man sich im Bereich Musikvideos umsieht, auf YouTube herrlich ganze Tage vertrödeln. Die Gefahr ist groß. Sevenload finde ich als Plattform optisch ansprechender, surfe dort aber fast nie herum.

Warteschlangengeschichten Teil 1

Eisliebe, Hamburg-Ottensen

Zwei Mütter mit quengelndem Nachwuchs stehen in der nahezu kilometerlangen Warteschlange eines beliebten Ottensener Speiseeisherstellers. Sagt die eine mit enttäuschtem Unterton: „Neulich waren wir beim Eisdealer in der Schanze. Da gab es nicht mal eine Warteschlange vor dem Laden.“

So sehen also die Leute aus, für die ein Urlaub ohne Stau auf der Autobahn kein richtiger Urlaub ist.

boschblog.de
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