Aktion Blogswing

Der Sommermonat August ist allgemein nicht dafür bekannt, ein Zeitpunkt für gute Vorsätze zu sein. Aber warum sollte man diese immer nur zum Jahreswechsel fassen?

Wenn Gewerkschaftsbosse auf Kosten des Betriebes, den sie gerade bestreiken, in den Urlaub fliegen und Affenmädchen mangels Seepferdchenabzeichen im Hamburger Zoo ertrinken, dann hat wieder einmal das Sommerloch geöffnet. Während andere Blogbetreiber in dieser Zeit vor lauter Transpiration bevorzugt einen neuen Blogblues ausrufen, alle Viere von sich strecken, sich dem Müßiggang hingeben und so in den Feedreadern dieser Welt für gähnende Leere sorgen, will ich dieser Entwicklung entschieden entgegentreten und Dienst am Leser tun. Hiermit rufe ich die Aktion Blogswing aus – für einen beschwingten Sommer im Weblog.

Täglich werde ich fortan an dieser Stelle einen Beitrag veröffentlichen – zumindest einen kurzen, manchmal vielleicht auch einen kurzweiligen. Der langjährige Leser dieses Onlinejournals wird sich nun möglicherweise mir Blick auf die bisherige Beitragsfrequenz an den Kopf fassen und sich fragen: Ja, schafft der bosch das denn? Wie lange wird er das bloß durchhalten? Ich kann Sie beruhigen und sage: mindestens bis morgen.

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Geeignete Themenvorschläge nehme ich selbstredend gern entgegen.

13 Antworten auf „Aktion Blogswing“

  1. @Dave: Danke! Bis morgen schaffe ich es auf jeden Fall. Der Beitrag ist schon fertig.

    @The Exit: Warum nicht?Ich wollte mit dieser Aktion der Traurigkeit des Blues einfach die Fröhlichkeit des Swings entgegensetzen.

    @juliaL49: Zunächst schien es so, als sei der Sommer bereits heute vorbei, aber genau in diesem Augenblick treffen gerade wieder ein paar Sonnenstrahlen in Hamburg ein.

    @MC Winkel: Das ist schön, wenn man nicht allein ist. Ihnen auch viel Spaß und willkommen im Club.

  2. Auch ich freue mich über diese Ankündigung. Mein eigenes öffentliches Tagebuch werde ich genau so altväterlich und staubtrocken weiterführen wie bisher, und das fast täglich. Wie immer.

  3. @une inconnue: Scharf beobachtet und hoffentlich nicht ganz richtig. Vor lauter Cafébesuchen kommet man wieder einmal zu gar nichts. Betrachten wir diese kurze Unterbrechung des Blogswings als kurzes Innehalten – eine Art Blogfermate.

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