Kein Tagebuch

Als der Strom weg war,
kamst Du zu mir,
und du sagtest: „Los komm, erklär mir
in den Liedern, die Du spielst,
ist immer weniger von Dir selber drin.“
„Stimmt genau,“ sag ich,
„die sind so, wie ich selber bin.“

(Blumfeld, Superstarfighter)

Und natürlich ist das, was ich hier täglich in dieses Internet schreibe, kein Tagebuch, sondern immer auch ein Stück weit Ausgedachtes. „Wieviel Autobiographisches steckt in diesem oder jenem Text?“, mag sich der Leser fragen, und ich antwortete „nichts“ oder „alles“. Aber das ist egal, denn der Klang der Worte ist oft wichtiger als ihre Bedeutung selbst.

5 Antworten auf “Kein Tagebuch”

  1. Durch diesen Beitrag wird der komplette Inhalt Deines Blogs so herrlich egal und bedeutungsvoll!

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  2. „Es geht um alles oder nichts!“

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  3. […] wir ein Bild wahr und glauben, es sei die Wirklichkeit. Manchmal ist es aber doch ganz anders. Genau so ist es auch mit […]

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  4. […] Aber “der Klang der Worte ist oft wichtiger als ihre Bedeutung selbst”, habe ich mal irgendwo geschrieben, und so ist es irgendwie auch. Übrigens das erste Blog, auf das ich gestoßen bin, […]

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