Monte-Carlo-Simulation

Monte Carlo
Foto: 7681

Was für eine schöne Vorstellung: strahlender Sonnenschein, blühende Palmen, exklusive Spielcasinos, hitzige Formel-1-Rennen, attraktive Boxenluder und luxuriöse Yachtclubs. Alles ist im Überfluss vorhanden. Die Reichen und Schönen räkeln sich gelangweilt am Swimmingpool, während sie genussvoll an ihren Cocktails schlürfen, die so dekadent fruchtüberladen sind, dass man mit ihnen leicht die Hälfte der Dritten Welt ernähren könnte. Mittendrin finden sich zahlreiche Menschen mit viel zu großen Sonnenbrillen. Das sind Steuerflüchtlinge oder Mitglieder der Fürstenfamilie, die nicht erkannt werden wollen.

Stattdessen simuliert ein Großrechner in einem tristen Außenbezirk Londons mittels eines komplexen mathematischen Verfahrens verschiedene Szenarien der möglichen Wertentwicklung eines Aktienfonds. Das nennt man Monte-Carlo-Simulation.

6 Antworten auf „Monte-Carlo-Simulation“

  1. Also ich muss sagen dass man sich an so etwas doch sehr schnell gewöhnen kann(komm grad vom Urlaub) allerdings wird es sehr schwer so einen Lebensstandart auf längere Zeut zu halten um nich zu sagen dass es für einen normal Streblichen wie mich fast unmöglich ist.

  2. Okay, die Namensgebung ist durchaus sinnvoll. Nur ob die Simulation dann tatsächlich das Richtige vorhersagt, weiß eben keiner, auch wenn die Entwicklung von Monte Carlo durchaus gewinnträchtig war.

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