Gastbeitrag auf jahrgangsgeraeusche.de: Woher ich eigentlich die Beatles kenne

There are places I remember
All my life, though some have changed.
Some forever not for better
Some have gone and some remain.

(Lennon/McCartney, In My Life)

Die Beatles kennt jeder. Aber woher eigentlich?

Früher hatte ich eine Mitbewohnerin, deren Fahrrad George hieß. Um ihre kostbaren Beatles-Schallplatten zu schonen, hat sie alle Alben auf Kassette aufgenommen, und hörte ausschließlich die Kopien ab. Ihre größte Sorge jedoch war, dass künftige Generationen die Musik der Beatles nicht mehr kennen könnten. Zum Glück war ich zum Zeitpunkt unseres Kennenlernens mit dem Schaffen der Liverpooler bereits einigermaßen vertraut – vermutlich eine grundlegende Bedingung für unser späteres Zusammenleben.

Weiter geht es in meinem Gastbeitrag auf Jahrgangsgeräusche, dem Blog für Popkultur und unbedingte Zonen.

Karren 8

Der sich dachte

Kommt alle her! Ich erzähl’ Euch von dem, der sich dachte.
Sing Euch sein Lied, die Geschichte und was sie ihm brachte.
Über die Zeit und sein Leben und was er draus machte.
Kommt alle her! So hat der, der sich dachte, gelebt.

(Blumfeld)

Alles ganz schön old school hier, schreibt Ole Reißmann auf Spiegel Online: Ein Bild, ein Zitat und ein paar flüchtige Zeilen. Aber das ist auch ganz in Ordnung so, nicht weil es die Leser lieben, sondern weil ich es nicht besser kann.

Jetzt nur noch ein Kurzes Klagelied anstimmen auf unzureichend klimatisierte Büroräume und schwitzende Menschen im öffentlichen Personennahverkehr, dann wäre dieser Montag schon fast geschafft.

Mein Weg ist mal leicht, mal schwer …

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BlumfeldDer sich dachte

Zähneputzen

Die Situation ist immer die gleiche, verstandesmäßige:
aufwachen, waschen, anziehen, arbeiten, sich mit der
Arbeit einlassen, nicht verzweifeln, den Versuch machen,
nicht zu verzweifeln, wir akzeptieren! Wir dürfen nicht
nachlassen in unserer Intensität!

(Thomas Bernhard, Korrektur)

Im Widerspruch zum Vorsatz, ein kurzes und intensives Leben zu führen, steht der absurde Brauch, sich zweimal täglich die Zähne zu putzen. Der unvermeidliche Umgang mit Menschen gebietet schließlich ein angemessenes Maß an Zahnhygiene.

Doch ist dies vielmehr eine vorgeschobene Rechtfertigung unseres Handelns: Tatsächlich fürchten wir uns vor einem uns selbst unnötig zugefügten Schmerz und dem dann kommenden bohrenden Dentisten. Wir gehen davon aus, dass unser ursprünglich gefasster Vorsatz, ein kurzes und intensives Leben zu führen, nicht einzuhalten ist, weil naturgemäß alles immerzu weitermacht, und lassen die Bürste regelmäßig kreisen.

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