München

München

München, 7. August 2010

München, ehemals Weltstadt mit Herz. Mal auf den Spuren König Ludwigs I., mal im Jüdischen Museum. Worte, die ich hier immer wieder sage, weil sie gut klingen, meine jeweilige Begleitung aber fast in den Wahnsinn treiben: mal Hacker-Pschorr, mal Oachkatzlschwoaf. Immer Sonnenschein, Surfer auf der Eisbachwelle und Bier im Englischen Garten etc.

Ich denke, dass alles immer so weitergehen müsse, aber das tut es naturgemäß nicht.

Übergangsjacke

Dann ist wieder Frühling und man sitzt im Biergarten auf harten Bänken, um frischgezapfte Biere aus großen Gläsern zu trinken. Nicht im schönen Prater oder im Englischen Garten unter dem Chinesischen Turm, wie noch im vergangenen Jahr, sondern ganz woanders und mit neuen Menschen. Sonst scheint alles wie immer zu sein:

Man trägt eine ganz leichte Sommerjacke und sobald die Sonne ihr wohliges Strahlen wieder einstellt, wünscht man sich eine wärmendere. – Keine ganz wintertaugliche Oberbekleidung, sondern irgendetwas dazwischen. Dann wundert man sich ein bißchen darüber, warum das Konzept der Übergangsjacke gemeinhin mit Geringschätzung betrachtet wird, trinkt noch einen letzten großen Schluck und geht.