Gastbeitrag auf jahrgangsgeraeusche.de: Woher ich eigentlich die Beatles kenne

There are places I remember
All my life, though some have changed.
Some forever not for better
Some have gone and some remain.

(Lennon/McCartney, In My Life)

Die Beatles kennt jeder. Aber woher eigentlich?

Früher hatte ich eine Mitbewohnerin, deren Fahrrad George hieß. Um ihre kostbaren Beatles-Schallplatten zu schonen, hat sie alle Alben auf Kassette aufgenommen, und hörte ausschließlich die Kopien ab. Ihre größte Sorge jedoch war, dass künftige Generationen die Musik der Beatles nicht mehr kennen könnten. Zum Glück war ich zum Zeitpunkt unseres Kennenlernens mit dem Schaffen der Liverpooler bereits einigermaßen vertraut – vermutlich eine grundlegende Bedingung für unser späteres Zusammenleben.

Weiter geht es in meinem Gastbeitrag auf Jahrgangsgeräusche, dem Blog für Popkultur und unbedingte Zonen.

Zähneputzen

Die Situation ist immer die gleiche, verstandesmäßige:
aufwachen, waschen, anziehen, arbeiten, sich mit der
Arbeit einlassen, nicht verzweifeln, den Versuch machen,
nicht zu verzweifeln, wir akzeptieren! Wir dürfen nicht
nachlassen in unserer Intensität!

(Thomas Bernhard, Korrektur)

Im Widerspruch zum Vorsatz, ein kurzes und intensives Leben zu führen, steht der absurde Brauch, sich zweimal täglich die Zähne zu putzen. Der unvermeidliche Umgang mit Menschen gebietet schließlich ein angemessenes Maß an Zahnhygiene.

Doch ist dies vielmehr eine vorgeschobene Rechtfertigung unseres Handelns: Tatsächlich fürchten wir uns vor einem uns selbst unnötig zugefügten Schmerz und dem dann kommenden bohrenden Dentisten. Wir gehen davon aus, dass unser ursprünglich gefasster Vorsatz, ein kurzes und intensives Leben zu führen, nicht einzuhalten ist, weil naturgemäß alles immerzu weitermacht, und lassen die Bürste regelmäßig kreisen.

Gottfried Benn: Nur zwei Dinge

Nur zwei Dinge

Durch so viel Formen geschritten,
durch Ich und Wir und Du,
doch alles blieb erlitten
durch die ewige Frage: wozu?

Das ist eine Kinderfrage.
Dir wurde erst spät bewußt,
es gibt nur eines: ertrage
– ob Sinn, ob Sucht, ob Sage –
dein fernbestimmtes: Du mußt.

Ob Rosen, ob Schnee, ob Meere,
was alles erblühte, verblich,
es gibt nur zwei Dinge: die Leere
und das gezeichnete Ich.

(Gottfried Benn)

The Chicken

Heute gibt es Huhn vom Feinsten. Danke an die Köche: Jaco Pastorius (b), John Scofield (g) und Kenwood Dennard (dr).

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